Handwerksperspektive 2025

Alfred Kolb vertritt das regionale Handwerk beim Strategiedialog mit Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut

Das Handwerk schreitet optimistisch in die Zukunft. Zu diesem Ergebnis kommt das regionale Handwerk nach Abschluss eines einjährigen Strategiedialogs mit der baden-württembergischen Landesregierung. Gemeinsam formulierten Wirtschaft und Politik Handlungsfelder, um Betriebe und Inhaber bei laufenden Herausforderungen zu unterstützen und sie auf kommende Entwicklungen vorzubereiten. Alfred Kolb, Inhaber der gleichnamigen Baufirma aus Heubach und Vollversammlungsmitglied der Handwerkskammer Ulm, vertrat dabei das regionale Handwerk bei der Abschlussveranstaltung mit Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut.

„Unser Wirtschaftsbereich hat in den kommenden Jahren zahlreiche Herausforderungen zu meistern“, betonte Kolb bei der Veranstaltung. Die zunehmende Digitalisierung sei ebenso relevant wie die Entwicklung einer eigenen Unternehmensstrategie oder das Finden und Binden von Fachkräften. Kolb: „Es ist gut, dass wir Handwerker unsere Gedanken und Erfahrungen zu diesen Themen bei der Politik einbringen konnten.“ Gerade die Versorgung mit Fachkräften werde für den wirtschaftlichen Erfolg vieler Betriebe von Bedeutung sein.

Dabei wünsche sich das Handwerk die Unterstützung der Politik. Kolb: „Das kann ein Mix aus vielen Lösungsansätzen sein. Der Erhalt von Schulklassen spielt dabei genauso eine Rolle wie die Ausbildung und Qualifizierung von Quereinsteigern, Teilzeitkräften oder Studienaussteigern.“ Die Politik könne hier mit Fördermaßnahmen und Angeboten viel zur Stärkung des Handwerks beitragen.

Einbindung der Mitglieder ist Erfolgsfaktor
Dr. Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm, verantwortete als Beiratsmitglied auch den Strategieprozess: „Wer die Herausforderungen seiner Betriebe kennt, kann die entsprechenden Weichen in seiner Region und in seiner Selbstverwaltung stellen.“ Die Einbindung der eigenen Mitglieder sei für das Strategieprojekt daher ein wesentlicher Erfolgsfaktor gewesen. Mehlich: „Gemeinsam haben Handwerk und Politik jetzt Leitlinien an der Hand. Wenn wir diese angehen und umsetzen, betreiben wir eine gute Politik für unser Handwerk – und damit auch eine kluge Politik für unser Land.“


16. Februar 2017

Philipp Hilsenbek
Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit, Kontakt für Presseanfragen und Veranstaltungstermine
Fachbereichsleiter/-in
Handwerkskammer Ulm

Telefon: 0731 1425-6103
Telefax: 0731 1425-9103

Alfred Kolb (2.v.r.) im gemeinsamen Gespräch zwischen Handwerk und Landesregierung. (Foto © KD Busch)

nach oben