Sachverständige

Wer darf sich öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger nennen?

Die Bezeichnung Sachverständiger ist gesetzlich nicht geschützt. Die Anerkennung durch private Sachverständigenvereinigungen kann eine öffentliche Bestellung und Vereidigung nicht ersetzen. Nur die öffentliche Bestellung ist die vom Gesetzgeber vorgesehene Auszeichnung qualifizierter Sachverständiger. Nur eine öffentlich- rechtliche Institution wie z. B. die Handwerkskammer kann Sachverständige öffentlich bestellen und vereidigen. Hierzu muss von den Sachverständigen die besondere Sachkunde, Unabhängigkeit, Objektivität und Vertrauenswürdigkeit nachgewiesen werden. Um diese Fragen verlässlich und umfassend beantworten zu können, ist Fachwissen notwendig.

 

Die Handwerkskammer Ulm bestellt in ihrem Kammerbezirk Sachverständige für die einzelnen Gewerke – Experten, die über besondere Kenntnisse auf ihrem Gebiet verfügen. Vor der öffentlichen Bestellung muss der Sachverständigenbewerber eine Prüfung ablegen und seine besondere Sachkunde auf seinem Fachgebiet nachweisen. Aber auch während der Dauer seiner Tätigkeit ist er verpflichtet, sich ständig fortzubilden. Er unterliegt während dieser Zeit der Aufsicht der Handwerkskammer Ulm und muss die Bezeichnung „von der Handwerkskammer Ulm öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für das________ (Sachgebiet)“ führen, den Sachverständigen-Rundstempel verwenden und auf Verlangen seinen Sachverständigen-Ausweis vorlegen.

 

Vereidigte Sachverständige im Handwerk

Bei der Handwerkskammer Ulm sind zahlreiche handwerkliche Sachverständige vereidigt. Sachverständige übernehmen bei gerichtlichen Auseinandersetzungen zwischen Kunden und Handwerkern die Rolle eines "Helfers der Richter". Auch außerhalb von Gerichtsverfahren können sie als Privatgutachter tätig werden. In unserer Datenbank finden Sie alle vereidigten Sachverständigen nach Gewerken und Orten






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