Normung

Die Normung ist ein strategisches Instrument im Wettbewerb. Unternehmen, die sich an der Normungsarbeit beteiligen, können durch ihren Wissens- und Zeitvorsprung Vorteile erzielen. Normen werden in Eigeninitiative von Wirtschaft und Gesellschaft entwickelt. Sie

  • sichern die Austauschbarkeit von Produkten und ermöglichen so eine zunehmende Arbeitsteilung,
  • reduzieren die Handelshemmnisse in regionalen und internationalen Märkten,
  • definieren die Erwartungen der Kunden und dienen als Maßstab für ihre Erfüllung,
  • wirken durch die Diffusion von Wissen und Know-how innovationsfördernd und stärken die Bereitschaft zur Annahme neuer Technologien,
  • sind eine wichtige Informationsquelle und erleichtern den technischen Wandel,
  • sind Grundlage für Wachstum, durch sie können Kosten reduziert und das Vertrauen der Verbraucher gestärkt werden,
  • ermöglichen einen besseren Zugang zu den Märkten, fördern den Wettbewerb und verringern Risiken.

Das technische Normungswesen ist international im Wesentlichen in drei Ebenen gegliedert:

Nationale Normungseinrichtungen: Das Deutsche Institut für Normung e.V. (DIN) wurde vom Bund die Zuständigkeit für nationale und internationale Normungsaktivitäten übertragen. Elektrotechnische Themen werden von DIN und dem Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik (VDE) gemeinsam in der Deutschen Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (DKE) bearbeitet.

 

Europäische Standardisierungsorganisationen (ESOs): 

Internationale Normungseinrichtungen:

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