Fördermöglichkeiten

Meister-BAföG
Handwerker, die sich auf die Prüfung zum Meister und andere Fortbildungsabschlüsse im Handwerk vorbereiten, können Meister-BAföG beantragen. Voraussetzung ist eine nach der Handwerksordnung (HwO) oder dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) anerkannte abgeschlossene Erstausbildung oder ein vergleichbarer Berufsabschluss. Bürger aus Nicht-EU-Staaten, die in Deutschland leben und arbeiten, können nach dreijähriger Erwerbstätigkeit Meister-BAföG beantragen. Informieren Sie sich, denn nicht nur Übung macht den Meister, sondern auch die finanzielle Unterstützung durch das Aufstiegsfortbildungsgesetz (AFBG).

 

Zuständige Behörden für die Beratung im Einzelfall sind die kommunalen Ämter für Ausbildungsförderung bei den Kreisen und den kreisfreien Städten (Landratsämter, Stadtverwaltungen) am ständigen Wohnsitz der Antragstellerin bzw. des Antragstellers.

www.meister-bafoeg.info

 

Der Bildungskredit der Bundesregierung
Der Bildungskredit wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung angeboten und kann neben der BAföG-Förderung in Anspruch genommen werden. Im Gegensatz zur Ausbildungsförde-rung nach dem BAföG wird der Bildungskredit unabhängig vom eigenen Einkommen und Vermögen sowie dem der Eltern, der Ehegattin bzw. des Ehegatten oder der Lebenspartnerin bzw. dem Lebenspartner gewährt.

www.bildungskredit.de

 

ESF-Fachkursförderung
Berufliche Fortbildung ist auch ein Anliegen der Europäischen Union. Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg bietet daher aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds ein "Förderprogramm Fachkurse" an, mit dem für bestimmte Zielgruppen die Kursgebühr um 30% reduziert werden kann. Sollten Sie das 50. Lebensjahr bereits vollendet haben bzw. während des Kurses vollenden, kann die Kursgebühr um 50% reduziert werden.

 

Es werden folgende Zielgruppen (Kursteilnehmende) gefördert:

 

  • Beschäftigte aus Unternehmen, wobei entweder der Beschäftigungsort oder der Wohnort der Teilnehmenden in Baden-Württemberg liegen muss.
  • Unternehmerinnen und Unternehmer, Freiberuflerinnen und Freiberufler sowie Existenzgründerinnen und Existenzgründer in Baden-Württemberg, die ihren Unternehmenssitz oder Wohnsitz in Baden-Württemberg haben.
  • Gründungswillige, die in Baden-Württemberg wohnhaft oder beschäftigt sind.
  • Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteiger, die in Baden-Württemberg wohnhaft sind.

Bildungsprämie
Um die Bereitschaft jedes Einzelnen zu fördern, mehr für die eigene Weiterbildung zu tun, führt die Bundesregierung eine Bildungsprämie ein. Die Prämie startete im Herbst 2008 und richtet sich besonders an Menschen mit mittleren und niedrigen Einkommen. Konkret heißt das: Eine Prämie von maximal 500 Euro bekommt, wessen zu versteuerndes jährliches Einkommen 20.000 Euro (bzw. 40.000 Euro für Verheiratete) nicht übersteigt.

 

Ihr Ansprechpartner:

Brigitte Kienle
Fort- und Weiterbildung
Bildungsakademie Ulm

Telefon: 0731 1425-7134
Telefax: 0731 1425-7110

Förderung durch den Arbeitgeber
Suchen Sie das Gespräch über Ihre Fort- und Weiterbildungsplänen mit Ihrem Arbeitgeber. heutzutage unterstützen mehr und mehr Betriebe Ihre Arbeitnehmer bei der berufsbegleitenden Weiterbildung. Sonderurlaub bei Prüfungen und finanzielle Zuschüsse können Teil dieser Unterstützung sein.


Begabtenförderung
Hervorragende Leistungen bei der Gesellen- bzw. Abschlussprüfung (Gesamtnote 87 Punkte oder besser) können mit einem Stipendium für die Weiterbildung honoriert werden. Die Aufnahme in das Förderprogramm muss vor dem Erreichen des 25. Lebensjahres erfolgen. Wir beraten Sie gerne.

www.sbb-stipendien.de


Ihre Ansprechpartnerin:

Kathrin Hörmann
Begabtenförderung
Handwerkskammer Ulm

Telefon: 0731 1425-6225
Telefax: 0731 1425-9225

Bildungsgutscheine
Die Bildungseinrichtungen der Handwerkskammer Ulm sind als zertifizierte Weiterbildungsträger nach AZAV anerkannt. Hierbei erfolgt die Finanzierung der Lehrganskosten entweder durch die Bildungsgutscheine oder eine direkte Übernahme der Lehrgangskosten. Kontaktieren Sie für den Antrag und die Absprache Ihren Betreuer bei der Agentur für Arbeit.
www.arbeitsagentur.de/Bildungsgutschein


Steuervorteil
Kosten der Fort- und Weiterbildung können als Werbungskosten bei der Festsetzung bei der Lohn- und Einkommensteuer geltend gemacht werden. Zur genauen Bewertung können Sie sich mit Ihrem Steuerberater oder dem zuständigen Finanzamt in Verbindung setzen.

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