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Ausbildungsprämie

Gute Nachrichten für viele Ausbildungsbetriebe: Die Ausbildungsprämie wurde am 24.06.2020 vom Bundeskabinett beschlossen. Damit unterstützt die Bundesregierung kleine und mittlere Unternehmen, die stark von der Coronakrise betroffen sind und trotzdem weiterhin ausbilden.



Wie können die Prämien beantragt werden?

Das Förderprogramm wird über die Bundesagentur für Arbeit abgewickelt. Entsprechende Antragsformulare und eine FAQ-Liste zum Antragsverfahren finden Sie auf der Seite der Agentur für Arbeit.  Gerne bestätigen wir Ihnen die Anzahl der Auszubildenden auf dem Formblatt “Bescheinigung der zuständigen Stelle”. Bitte senden Sie uns dieses per Mail an ausbildung@hwk-ulm.de

Sobald Sie das Formblatt “Bescheinigung der zuständigen Stelle” von uns erhalten haben, können Sie dieses zusammen mit den Antragsformularen an die für Sie zuständige Agentur für Arbeit senden.



Diese Prämien gibt es:

Ausbildungsprämie

Für neu geschlossenen Ausbildungsverträge (mit Ausbildungsbeginn zwischen dem 1. August 2020 und dem 15. Februar 2021) kann die Ausbildungsprämie über 2.000 € beantragt werden, wenn die Anzahl der neu geschlossenen Verträge genauso hoch ist, wie im Schnitt der letzten drei Jahre. Das Ausbildungsverhältnis muss nach der Probezeit fortbestehen. Der Antrag ist spätestens drei Monate nach erfolgreichem Abschluss der Probezeit des jeweiligen Ausbildungsverhältnisses zu stellen.

Antragsberechtigt sind:

  • Kleine und mittlere Betriebe (bis 249 Beschäftigte).
  • Betriebe, die im ersten Halbjahr mindestens einen Monat von Kurzarbeit durchführen mussten
  • oder in den Monaten April und Mai durchschnittlich 60% Umsatzverlust im Vergleich zu den Monaten April und Mai 2019 hatten.


Ausbildungsprämie Plus

Wird für das Ausbildungsjahr ab dem 1.8.2020 eine höhere Anzahl von Ausbildungsverträgen geschlossen als im Durchschnitt der vergangenen drei Jahre, kann die Prämie Ausbildung Plus über 3.000 € beantragt werden. Es bestehen die gleichen Förderbedingungen wie bei der Ausbildungsprämie.



Zuschuss zur Ausbildungsvergütung

Ausbildungsbetriebe, die trotz erheblichen Arbeitsausfalls von mindestens 50% Auszubildende und – außerhalb von Berufsschulzeiten – Ausbilder/innen nicht in Kurzarbeit bringt können den Zuschuss zur Ausbildungsvergütung in Höhe von 75% der Ausbildungsvergütung beantragen. Gewährt werden kann die Förderung von August bis Dezember 2020 für jeden Monat, in dem der erhebliche Arbeitsausfall besteht. Die Fortsetzung der Berufsausbildung hat der Ausbildungsbetrieb zeitgleich zur Anzeige der Kurzarbeit bei der zuständigen Agentur für Arbeit unter Nennung der Auszubildenden und Ausbilderinnen/Ausbilder anzuzeigen oder mit Inkrafttreten der Förderrichtlinie unverzüglich nachzuholen.



Übernahmeprämie

Die Übernahmeprämie in Höhe von 3.000 € kann beantragt werden, wenn ein Ausbildungsverhältnis fortgeführt wird, das aus einer Corona-krisenbedingten Insolvenz eines ausbildenden kleinen oder mittleren Unternehmens vorzeitig beendet worden ist. Der Antrag ist spätestens drei Monate nach erfolgreichem Abschluss der Probezeit zu stellen.   Eine Corona-krisenbedingte Insolvenz wird bei Ausbildungsbetrieben angenommen, wenn das Insolvenzverfahren zwischen dem 1. April 2020 und dem 31. Dezember 2020 eröffnet worden ist und sich der Ausbildungsbetrieb bis zum 31. Dezember 2019 nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befunden hat.



Voraussetzungen für alle vier Prämien:

  • Förderung kann für eine Berufsausbildung, die in einem nach dem Berufsbildungsgesetz, der Handwerksordnung erfolgen. (Berufsfachschüler können leider nicht berücksichtigt werden)
  • Ausbildungsverhältnisse mit Ehegatten oder Verwandten ersten Grades können nicht gefördert werden.
  • Ein Ausbildungsbetrieb kann für einen Ausbildungsvertrag nur durch eine Ausbildungsprämie, eine Ausbildungsprämie plus oder eine Übernahmeprämie bei Insolvenz gefördert werden.
  • Zuwendungen nach dieser Förderrichtlinie werden nicht für Ausbildungsverhältnisse gewährt, für die der Ausbildungsbetrieb eine Förderung auf anderen rechtlichen Grundlagen oder nach anderen Programmen des Bundes oder der Länder mit gleicher Zielrichtung oder gleichem Inhalt erhält.
  • Der Ausbildungsbetrieb muss seinen Sitz in Deutschland haben.
  • Von der Förderung ausgeschlossen sind Arbeitgeber der öffentlichen Hand, wie Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts sowie privatrechtliche Unternehmen und Organisationen, an denen die öffentliche Hand die Kapitalmehrheit hält oder deren Finanzierung überwiegend durch öffentliche Mittel erfolgt.






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