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Berufsanerkennung

Sie verfügen über einen ausländischen Berufsabschluss und wohnen in der Region Ulm, oder möchten Sie hier arbeiten?



Wir beraten Sie gerne über die Gleichwertigkeit Ihres ausländischen Berufsabschlusses mit der entsprechenden deutschen Referenzqualifikation. Liegt eine Gleichstellung vor, erhalten Sie von uns einen rechtkräftigen Bescheid über eine volle oder eine teilweise Gleichwertigkeit.



Falls Sie Fragen zur Anerkennung ausländischer Gesellenabschlüsse haben, wenden Sie sich bitte an Frau Sofia Bartra. Sollten Sie eine Anerkennung auf Meisterebene wünschen, dann ist Frau Katharina Lück Ihre Ansprechpartnerin.



Ihre Fragen rund um das Thema Anerkennung, Qualifikationsanalyse sowie Anpassungsqualifizierung werden nach Abschlussniveau beantwortet:

Anerkennung auf Gesellenebene:

Frau Sofia Bartra
Telefon: 0731 1425-6229
Telefax: 0731 1425-9229
s.bartra@hwk-ulm.de

Anerkennung auf Meisterebene:

Frau Katharina Lück
Telefon: 0731 1425-6216
Telefax: 0731 1425-9216
k.lueck@hwk-ulm.de

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Worauf kommt es bei der Anerkennung an:

Das Anerkennungsverfahren ist gesetzlich geregelt und findet seinen Rahmen im Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz. Grundsätzlich wird festgestellt, ob Ihre ausländische Berufsausbildung Ihnen ermöglichen kann, Ihren Beruf nach den inländischen Anforderungen auszuüben.

Im Anerkennungsverfahren werden daher die Inhalte und die Dauer Ihrer ausländischen Ausbildung überprüft. Ihre relevante Berufserfahrung wird ebenfalls berücksichtigt.

Wie Sie die Anerkennung Ihres ausländischen Berufsabschlusses prüfen lassen können:

Im Vorfeld der Einstiegsberatung benötigen wir von Ihnen die Kopien folgender Unterlagen:

1. Ausweis oder Reisepass.

2. Meldebescheinigung.

3. Tabellarischer Lebenslauf in deutscher Sprache (entsprechendes Formular ausfüllen).

4. Das Formular Anmeldung zur Einstiegsberatung (entsprechendes Formular ausfüllen).

5. Ausländische Ausbildungsabschlusszeugnisse im Original sowie in beglaubigter Übersetzung ins Deutsche.

6. Berufsrelevante Arbeitszeugnisse oder Berufsbefähigungsnachweise im Original sowie in beglaubigter Übersetzung ins Deutsche.

Beachten Sie bitte, dass wir zu einer ersten Prüfung Ihrer Unterlagen nur die Kopien benötigen. Diese können Sie uns gerne per Post oder per E-Mail zukommen lassen.

Schicken Sie uns daher keine Originale. Ihre Originaldokumente können Sie im Rahmen des persönlichen Beratungsgesprächs mitbringen.

Ablauf und Dauer des Anerkennungsverfahrens:

Nachdem Sie uns Ihre Zeugniskopien sowie die ausgefüllten Formulare zugeschickt haben, prüfen wir Ihre Anerkennungschancen. Sie werden anschließend zu einem persönlichen Beratungsgespräch eingeladen, indem die Einzelheiten Ihres Antrags besprochen werden.

Nach Antragstellung kann das Verfahren in der Regel bis zu drei Monate dauern.

Was das Anerkennungsverfahren kostet:

Das Verfahren ist gebührenpflichtig. Der Gebührenrahmen liegt zwischen 100 und 600 Euro.

Falls Sie nicht die Möglichkeit haben, vollständige Ausbildungsnachweise vorzulegen, kann eine Qualifikationsanalyse in Frage kommen. Diese bringt weitere Kosten mit sich.

Das Beratungsgespräch ist für Sie kostenlos.

Wie Sie das Anerkennungsverfahren finanzieren können:

Falls Sie finanzielle Unterstützung benötigen sollten, haben Sie die Möglichkeit, auf Förderfonds zurückzugreifen. Sie können sich informieren, ob Sie Anspruch auf den Anerkennungszuschuss des Bundes haben.

Die Baden-Württemberg-Stiftung bietet ebenfalls ein Stipendium zur Finanzierung des Anerkennungsverfahrens in Baden-Württemberg.

Was eine Qualifikationsanalyse ist und wie sie Ihnen helfen kann:

Eine Qualifikationsanalyse ist ein Instrument zur Feststellung von beruflichen Kompetenzen in der Praxis. Sie wird ausschließlich im Rahmen eines Anerkennungsverfahrens durchgeführt.

Die Fähigkeit zur Berufsausübung liegt dabei im Vordergrund, da diese für die Anerkennung ausschlaggebend ist.

Eine Qualifikationsanalyse kann für Sie in folgenden Situationen sinnvoll sein:

– Sie machen glaubhaft, dass Sie eine Berufsausbildung abgeschlossen haben, können aber keine ausreichenden Nachweise mehr vorlegen.

– Ihre Berufsausbildung weist wesentliche Unterschiede zur deutschen Referenzqualifikation auf, ohne dass Ihre Berufserfahrung diese ausgleichen kann.

Mit einer Qualifikationsanalyse können Sie in der Praxis beweisen, dass Sie Ihren Beruf nach den inländischen Anforderungen ausüben können. Fällt Ihre Qualifikationsanalyse positiv aus, kann Ihrer Anerkennung nichts mehr im Wege stehen.

Was Sie am Ende des Anerkennungsverfahrens erhalten:

Am Ende des Verfahrens können Sie mit folgenden Ergebnissen rechnen:

– Eine volle Gleichwertigkeit, wenn Ihre ausländische Berufsausbildung keine wesentlichen Unterschiede zur deutschen Referenzqualifikation vorweist. Eine volle Gleichwertigkeit erhalten Sie auch, wenn Sie die wesentlichen Unterschiede durch Berufserfahrung oder eine Qualifikationsanalyse kompensiert haben.

– Eine teilweise Gleichwertigkeit, wenn wesentliche Unterschiede zur deutschen Referenzqualifikation vorhanden sind und nicht ausgeglichen werden konnten.

– Keine Gleichwertigkeit, wenn Ihre ausländische Berufsausbildung sich beträchtlich von der deutschen Referenzqualifikation in Inhalt und Dauer unterscheidet.

Wie Sie sonst noch eine volle Gleichwertigkeit erreichen können:

In vielen Fällen wird im Rahmen des Anerkennungsverfahrens eine teilweise Gleichwertigkeit festgestellt. Im Anerkennungsbescheid werden dabei die wesentlichen Unterschiede zwischen Ihrer Ausbildung und der deutschen Qualifikation aufgelistet.

Zu einem späteren Zeitpunkt haben Sie dennoch die Möglichkeit, über einen Folgeantrag die volle Gleichwertigkeit zu erlangen. Voraussetzung dafür ist es, dass Sie die aufgelisteten wesentlichen Unterschiede kompensiert haben.

Sie haben zwei Möglichkeiten die wesentlichen Unterschiede auszugleichen:

– Durch die Teilnahme an einer Anpassungsqualifizierung.

– Durch einschlägige Berufserfahrung.

Zu Ihrem individuellen Fall beraten wir Sie gerne.

Ihre Ansprechpartner für die Anerkennung:

Ihre Fragen rund um das Thema Anerkennung, Qualifikationsanalyse sowie Anpassungsqualifizierung werden nach Abschlussniveau beantwortet. Ihre Ansprechpartner sind demnach:

Anerkennung auf Gesellenebene:
Frau Sofia Bartra
Telefon: 0731 1425-6229
Telefax: 0731 1425-9229
s.bartra@hwk-ulm.de

Anerkennung auf Meisterebene:
Frau Katharina Lück
Telefon: 0731 1425-6216
Telefax: 0731 1425-9216
k.lueck@hwk-ulm.de