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26. August 2020

Verlängerung des Coronahilfspakets

Überbrückungshilfen

Seit 13. Juli 2020 können Sie als Handwerksbetrieb nicht rückzahlbare Überbrückungshilfen des Bundes in Anspruch nehmen. Die Voraussetzung erfüllen Sie dann, wenn Sie erhebliche Umsatzeinbußen aufgrund der Coronakrise hatten. Die Antragsfrist wurde jetzt verlängert bis 30. September 2020. Die Laufzeit soll bis Jahresende ausgeweitet werden. Die Anträge müssen über Ihren Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer gestellt werden.

Mehr dazu finden Sie in unserem Beitrag “Überbrückungshilfe über Steuerberater zu beantragen”

Kurzarbeitergeld und Sozialversicherungsbeiträge

Das Kurzarbeitergeld kann auf bis zu 24 Monate verlängert werden, längstens bis zum 31. Dezember 2021. Mit diesem wirksamen Mittel wird die Beschäftigung über die Krisenphase hinweg gesichert. Zur Stabilisierung der Betriebe sollen außerdem die Sozialversicherungsbeiträge der Kurzarbeiter bis 30. Juni 2021 vollständig vom Bund erstattet werden. In der zweiten Jahreshälfte 2021 sollen sie in der Regel zur Hälfte erstattet werden. Wenn der Betrieb allerdings Weiterbildungsmaßnahmen während der Kurzarbeit ermöglicht, soll auch dann eine vollständige Erstattung erfolgen.

Insolvenzantragspflicht

Voraussetzung für die Befreiung der Insolvenzantragspflicht ist, dass die Gefahr der Insolvenz mit den Pandemiefolgen zusammenhängt und sich nicht schon vorher angedeutet hat. Außerdem muss eine Aussicht auf eine Wiederherstellung der Zahlungsfähigkeit bestehen. Die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht wird nun bis Ende 2020 verlängert.