Elektronische Meldung der Entgeltabrechnungsdaten zur Betriebsprüfung

Im Rahmen der Aktualisierung der „Gemeinsamen Grundsätze für die Übermittlung der Daten für die elektronisch unterstützte Betriebsprüfung (euBP)“ müssen Arbeitgeber ab dem 1. Januar 2023 ihre Entgeltabrechnungsdaten elektronisch an die Rentenversicherung übermitteln.

Das Verfahren euBP wird dem Arbeitgeber optional angeboten. Sofern Arbeitgeber jedoch daran teilnehmen, können die Rentenversicherungsträger verlangen, dass die Übermittlung der erforderlichen Daten zum Zweck der Betriebsprüfung in einer einheitlich vorgegebenen Struktur erfolgt. Ab dem 1. Januar 2023 sind die für die Prüfung notwendigen Daten daher elektronisch aus einem systemgeprüften Entgeltabrechnungsprogramm zu übermitteln. Auf Antrag des Arbeitgebers kann für Zeiträume bis zum 31. Dezember 2026 auf eine elektronische Übermittlung der gespeicherten Entgeltabrechnungsdaten verzichtet werden. Der Antrag ist formlos und unter Angabe der Betriebsnummer an den Rentenversicherungsträger zu senden, der für die Betriebsprüfung zuständig ist.

Grundsätzlich ersetzt die euBP die Prüfung vor Ort nicht. Sofern der Arbeitgeber an der euBP teilnimmt und diese mit den gelieferten Daten abgeschlossen werden kann, entfällt allerdings eine weitere Einsichtnahme der Unterlagen vor Ort.

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