Familieninterne Übernahmen gehen zurück

Aufgrund der Altersstruktur der Betriebsinhaber – geburtenstarke Jahrgänge stehen vor oder im Rentenalter –  stehen immer mehr Betriebe zur Übergabe an.

Zu dieser Entwicklung kommt erschwerend hinzu, dass familieninterne Übergaben seit vielen Jahren rückläufig sind: Waren es 2016 noch ca. 41 % der Übergaben, die innerhalb der Familie übergeben wurden, waren es 2019 nur noch 34 %. Ebenso sind jedoch auch passende externe Nachfolger rar. Das Interesse an Gründungen, zu denen auch Gründungen durch Übernahmen zählen, lässt in Deutschland insgesamt nach: Die Anzahl der Existenzgründer ist von 1,5 Millionen im Jahr 2002 auf zuletzt 547.000 gesunken. Betriebsinhaber sollten daher rechtzeitig, 3 bis 5 Jahre vor der eigentlichen Übergabe, auf das Zentrum für Betriebsnachfolge (ZEN) der Handwerkskammer Ulm zugehen und sich zum Thema Betriebsnachfolge beraten lassen.

Viele interessante Informationen zum Thema Betriebsnachfolge finden Sie in den Artikeln: “Generationenwechsel: Wenn die Kinder nicht wollen” und “Dem Handwerk fehlen die Chefs: Mangelversorgung droht”