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6. November 2019

Gelungener Abend in der Handwerkskammer Ulm mit Frau Ronja Kemmer MdB

Bildquelle Handwerkskammer Ulm: v.l. Rolf Schäfer, Ronja Kemmer MdB

Am 30. Oktober 2019 fand ein Diskussionsabend mit der Bundestagsabgeordneten Frau Ronja Kemmer MdB in der Handwerkskammer Ulm statt.
In einem Statement zur politischen Sicht auf das Handwerk machte Frau Kemmer deutlich, welche große Rolle das Handwerk für die Deutsche Wirtschaft spielt.
Herr Dr. Rössler, Geschäftsbereichsleiter Unternehmensberatung der Handwerkskammer Ulm, führte im Anschluss aus, welche Themen die Handwerkskammer Ulm momentan bewegen und welche Erfolge für das Handwerk bereits erzielt worden sind.

Die anwesenden Handwerksunternehmer/innen nutzten im Rahmen einer Diskussionsrunde anschließend die Gelegenheit, einem Mitglied des Bundestages direkt von ihren Sorgen und Nöten im geschäftlichen Alltag zu berichten.

Die wohl emotionalste Frage an diesem Abend betraf die gesetzliche Verpflichtung, Kassenbelege bei Bargeschäften ab dem 1. Januar 2020 an Kunden zwingend aushändigen zu müssen. Dies bedingt die Produktion von unnötigem Sonder-Restmüll durch die Verwendung von Thermopapier. Frau Kemmer erklärte sich daraufhin bereit, bei einem Pressetermin vor Ort gemeinsam mit der Unternehmerin auf diese Problematik hinzuweisen.
Abschiebefälle von in Betriebe komplett integrierten Flüchtlingen Frau Kemmer zu melden, war ein weiteres zentrales Anliegen der Bundestagsabgeordneten.

Auch das Thema Diesel-Fahrverbote in Städten wurde heiß diskutiert. „Fahrverbote sind keine Lösung“, so Frau Kemmer.

Rolf Schäfer, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm, legte am Ende des Abends allen Anwesenden nochmals nahe, die nächste Generation für das Handwerk nachhaltig zu begeistern. Nur so könne man das massive Problem der Betriebsnachfolge bewerkstelligen.