Unternehmensberatungsförderungen des BAFA noch 2022 nutzen

Eine Unternehmensberatung kann Betrieben helfen, die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit zu steigern oder den Betrieb nachhaltiger zu machen. Da diese Art der Unterstützung bisweilen jedoch sehr kostspielig sein kann hilft das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Jung- und Bestandsunternehmen mit einer Bezuschussung einer allgemeinen oder speziellen Beratung von bis zu 90 Prozent. Jedoch werden die aktuellen Richtlinien der BAFA-Beratungsförderung 2023 durch eine Folgerichtlinie abgelöst, weshalb Betriebe die aktuellen Möglichkeiten über einen Antrag in 2022 noch nutzen sollten. Dies gilt jedoch nur, sofern die Förderung 2021 und 2022 noch nicht in Anspruch genommen wurde.    

Gefördert werden alle Beratungsthemen, die mit der Führung eines Betriebes im Zusammenhang stehen, z.B. Umbau bestehender Produktionsprozesse durch Digitalisierung, stärkere Berücksichtigung des Nachhaltigkeitsaspekts im Leistungsangebot, Ressourcenverbrauch in der Produktion oder Wärmerückgewinnung.  

Die geförderte Beratungsdauer beträgt bis zu fünf Tage oder 40 Stunden und ermöglicht damit auch umfassendere Beratungsleistungen. Bei Jung-Unternehmen liegt die maximale Bemessungsgrundlage bei 4.000 Euro Nettoberatungskosten. Für Bestandsunternehmen sind es 3.000 Euro. Da die maximalen Fördersätze und Zuschüsse regional unterschiedlich sind, ist der Standort des Betriebs für die tatsächliche Förderhöhe entscheidend.

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