Stelle dich bitte kurz vor:
Mein Name ist Ramona Russin und ich bin Fachbereichsleiterin im Fachbereich Fachkräftesicherung.

Welche Entwicklungsmöglichkeiten bietet dir die Handwerkskammer?
Ich möchte bald ein berufsbegleitendes Masterstudium absolvieren und hierbei bietet mir die Handwerkskammer die bestmögliche Unterstützung an. Seit Kurzem bin ich auch zur Fachbereichsleitung befördert worden, trotz dessen, dass ich erst zwei Jahre hier tätig bin. Ich erhalte volles Vertrauen und die Unterstützung von meinem Vorgesetzten und meinen Kolleginnen und Kollegen. In einem völlig neuen Themenbereich kann ich Konzepte entwickeln, Prozesse gestalten und das Thema Fachkräftesicherung hier in der Handwerkskammer vorantreiben und umsetzen. Diese Möglichkeit schätze ich sehr – sowohl für meine persönliche Weiterentwicklung als auch den Nutzen, der dadurch für unsere Mitgliedsbetriebe entsteht. Ich erlebe täglich den Sinn meiner Tätigkeit und kann mich selbst verwirklichen. Die Handwerkskammer Ulm bietet mir zudem auch entsprechende Weiterbildungen, die mich für den Einstieg in diese neue Rolle unterstützen.
Welche Eigenschaften sollten neue Mitarbeitende mitbringen, um hier erfolgreich zu sein?
Für mich war der Einstieg nach dem Studium hier in der Handwerkskammer Ulm sehr gut. Ich schätze besonders den unkomplizierten und nahbaren Austausch mit allen Hierarchieebenen. Hier ist man keine Nummer im System und am Ende des Tages sieht man, was man täglich bei der Arbeit erreicht hat. In der Beratung sollte man auf jeden Fall ein Verständnis für die Belange und Situationen der Mitgliedsbetriebe entwickeln. Offenheit, die Fähigkeit flexibel und individuell auf das Gegenüber einzugehen, empfinde ich in der Beratung als unabdingbar. Ebenso die Bereitschaft, zu akzeptieren, dass nicht alles nach einem Schema funktioniert und man deshalb auch neue Lösungen für die Betriebe entwickeln muss. Mit der richtigen Motivation – nämlich unsere Mitgliedsbetriebe in jeglichen Belangen bestmöglich zu unterstützen – sollte der Einstieg gut und einfach möglich sein.
Was war bislang dein schönster Moment in der Handwerkskammer?
Die schönsten Momenten waren:
- Die Flughafenabholung unserer ersten Auszubildenden aus Indien, um 5 Uhr morgens am Münchner Flughafen. Nach einigen Turbulenzen und mit etwas verzögerter Einreise, konnten wir die Auszubildenden endlich in Deutschland begrüßen und sie bei ihrem Start der Ausbildung unterstützen.
- Den Kontakt und die zwischenmenschliche Beziehung, die ich mit einigen Betrieben zwischenzeitlich aufgebaut habe, schätze ich sehr. Das entgegengebrachte Vertrauen und Feedback der Betriebe empfinde ich als äußerst wertvoll.
- Eine Mitarbeiterbefragung bei einem Betrieb, in welcher die Mitarbeitenden so schöne Dinge über ihren Arbeitgeber genannt haben – wenn Menschen glücklich und gesund arbeiten können, macht der Arbeitgebende meiner Meinung nach alles richtig – was mich sehr glücklich macht. Der Betriebsinhaber war selbst so gerührt von den Rückmeldungen seiner Belegschaft, dass er ein/zwei Tränchen vergossen hat.