Umwelt & Energie

Wie nachhaltig ist Ihr Betrieb? Welche Möglichkeiten zur Energieeinsparung gibt es? Worauf ist bei der Abfallentsorgung im Detail zu achten? Wo stehen Sie im Hinblick auf Ihre umweltrechtlichen Anforderungen?

Wir liefern Antworten auf Fragen wie diese – individuell auf Ihren Handwerksbetrieb bezogen! Und wir haben eine gute Nachricht für Sie: Mit geeigneten Maßnahmen zum Umweltschutz sparen Sie bares Geld!

Umwelt und Nachhaltigkeit betreffen jeden Handwerksbetrieb. Die Handwerkskammer Ulm führt Sie durch den Dschungel der Normen, gesetzlichen Bestimmungen und Verordnungen zu diesen und weiteren Themen:

Darüber hinaus unterstützen wir Sie praxisnah und kompetent dabei, Ihren Betrieb in Sachen Umweltschutz konform und rentabel aufzustellen – gerne auch mit Beratungen bei Ihnen vor Ort. Wir sprechen mit Ihnen über:

  • Effizienzmaßnahmen zur Energieersparnis
  • Alternative Energieberatung
  • Klimaneutralberatung „CO2-Fußabdruck“, Klima-Ampel
  • Fördermittel und Förderprogramme im Umweltbereich
  • Lärmprognosen und Lärmmessungen


Ihre Ansprechpartnerin

  Direktkontakt zu Ihrer Umweltberaterin Elisabeth Maeser: 0731 1425-6370

Was wir für Sie tun:

  • Beratung zu Ihren gesetzlichen Pflichten in Sachen Klima und Umwelt
  • Abfallvermeidung und Abfallverwertung
  • Ermittlung Ihrer Energieeffizienz und des Energiesparpotenzials
  • Beratung zu alternativen Energien
  • Umgang mit Verunreinigungen von Wasser oder Boden
  • Luft- und Lärmschutz (Immissionsschutz)
  • Mustervorlagen und Formulare, z.B. für Abfälle oder Energie-Steuerentlastung
  • Informationsvermittlungsstelle zwischen Gesetzgeber und Unternehmen
  • Klimaneutralberatung
  • Umgang mit Gefahrenstoffen, rechtssichere Handhabung
  • Unterstützung bei Bauvorhaben
  • Informationen über staatliche Förderungen
  • Energieeinkaufsgemeinschaft des Handwerks

Wie Sie profitieren:

  • Kostenersparnis durch Umwelt- oder Energiesparmaßnahmen
  • Kostenfreie, professionelle und unabhängige Beratung und Berichterstellung
  • Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit im Einklang
  • Langfristige Planungen
  • Lärmprognosen

@ E-Mail an Ihre Umweltberaterin Elisabeth Maeser

Aktuelles zu Energiekosten

Die aktuell auch aus Gründen des Kriegs in der Ukraine rasant steigenden Preise für Strom, Gas, Heiz- und Treibstoffe entwickeln sich zunehmend zu einer ernsten Gefahr für die Wettbewerbsfähigkeit des Handwerks und der deutschen Wirtschaft insgesamt. Weiteres finden Sie hier.

Sollten Sie Ihren Betrieb langfristig energieeffizienter ausrichten wollen, können wir Sie gerne beratend unterstützen. Kommen Sie gerne auf uns zu.

Hier finden Sie die Soforthilfe zum Gasabschlag im Dezember auch als Download, die aufführt, wann und wie Sie als KundIn handeln müssen.


Alle Informationen zur Energieeinkaufsgemeinschaft im Handwerk finden Sie hier:

Energiespartipps

Aktuelle Infos der Energieeinkaufsgemeinschaft u.a. zur Gaspreisbremse finden Sie hier:

Informationen zum “Notfallplan Gas für die Bundesrepublik”

Ende Juni hat Wirtschaftsminister Habeck die im “Notfallplan Gas für die Bundesrepublik” vorgesehene Alarmstufe ausgerufen. Der ZDH hat zentrale Informationen über das Krisenstufensystem in Hinblick auf die für Handwerksbetriebe relevanten Punkte zusammengetragen, über die wir Sie hier kurz informieren möchten.

Es sind drei Krisenstufen mit jeweils spezifisch zu ergreifenden Maßnahmen definiert:

Sie wird vom Bundeswirtschaftsminister ausgerufen, wenn konkrete, ernstzunehmende und belastbare Hinweise dafür vorliegen, dass es zu einer erheblichen Verschlechterung der Gasversorgungslage sowie zur Auslösung der Alarm- bzw. der Notfallstufe kommen kann. Die Bedingungen sind angesichts drohender Engpässe in der Energieversorgung aus Russland gegeben.

Die Ausrufung der Frühwarnstufe bedeutet noch keine akuten Engpässe in der Versorgung der Gesamtwirtschaft und damit auch des Handwerks mit Gas für Wärme- oder Produktionsprozesse. Sie soll derartige drohende Konsequenzen auf ein möglichst geringes Ausmaß begrenzen.

Sowohl im Bundeswirtschaftsministerium als auch in der Bundesnetzagentur wurden Krisenstäbe eingerichet (in der Bundesnetzagentur auch einer zur Stromversorgung). Ihre Aufgabe besteht darin, kontinuierlich ein perspektivisches Gesamtbild über die Gas-Versorgungssicherheit, drohende Engpässe und marktbasierte Möglichkeiten ihrer Entschärfung zu identifizieren.

Eine IT-Sicherheitsplattform Gas soll zur Sammlung und Aufbereitung möglichst umfänglicher Gaserzeugungs- und -versorgungsdaten einschließlich der Verflechtungen entlang der Wertschöpfungsprozesse aufgebaut werden. Bis Sommer dieses Jahres soll diese Plattform erstellt und einschließlich einer Simulationsübung getestet worden sein.

Die Alarmstufe wird entsprechend SoS-VO ausgerufen, wenn eine Störung der Gasversorgung oder eine außergewöhnlich hohe Nachfrage nach Gas vorliegt, die zu einer erheblichen Verschlechterung der Gasversorgungslage führt, der Markt aber noch in der Lage ist, diese Störung oder Nachfrage zu bewältigen.

Der zentrale Aspekt und Leitgedanke dieser Alarmstufe ist, dass marktbasierte Maßnahmen weiterhin – dabei allerdings mit ggf. steigenden Preisen – einen Ausgleich von Nachfrage und Angebot auf dem Gasmarkt gewährleisten können. Zu diesen marktbasierten Maßnahmen gehören insbesondere:

• Nutzung interner Regelenergie
• Optimierung von Lastflüssen
• Anforderung externer Regelenergie
• Abruf von externer lokaler und/oder netzpunktscharfer Regelenergie.

Die Gasversorgungsunternehmen entscheiden in eigener Verantwortung, welche Maßnahme oder welches Maßnahmenbündel erforderlich und geeignet ist, um das Funktionieren des Marktes und die Versorgung der geschützten Kunden so lange wie möglich zu gewährleisten. Zu den geschützten Kunden zählen insbesondere Privathaushalte, das Gesundheitssystem sowie kleine Gewerbebetriebe. Zu letzteren zählen laut Energiewirtschaftsgesetz weitere Letztverbraucher (neben den Haushaltskunden) im Erdgasverteilernetz, bei denen standardisierte Lastprofile anzuwenden sind (§ 53a EnWG).

Wer sind “geschützte Kunden”?

  • Alle Letztverbraucher mit einem überwiegenden Eigenverbrauch im privaten Haushalt oder mit einem Jahresverbrauch von maximal 10.000 kWh für berufliche, landwirtschaftliche oder gewerbliche Zwecke (Haushaltskunde)
  • Alle SLP-Kunden (Anschlussleistung von maximal 500 kW; Jahresverbrauch von maximal 1,5 Mio. kWh), wie beispielsweise private Haushalte, Kleingewerbe- und landwirtschaftliche Betriebe, Supermärkte, kleinere Krankenhäuser sowie Kindergärten, Schulen und Altenheime
  • RLM-Kunden, wenn sie dem Bereich der grundlegenden sozialen Dienste zuzurechnen sind. Hierzu zählen Krankenhäuser und Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, stationäre Pflegeeinrichtungen, stationäre Hospize, Einrichtungen zur Pflege und Betreuung behinderter Menschen, Justizvollzugsanstalten, sowie z.B. Feuerwehr, Polizei und Bundeswehreinrichtungen (diese Kunden haben eine Anschlussleistung größer als 500 kW und/oder einen Jahresverbrauch von mehr als 1,5 Mio. kWh)
  • Fernwärmeanlagen, wenn sie Wärme an Haushaltskunden liefern, an ein Erdgasverteiler- oder Fernleitungsnetz angeschlossen sind und keinen Brennstoffwechsel vornehmen können. Der Schutz gilt nur für den Anteil des Gasbezugs, der für die Erfüllung der Wärmelieferverpflichtung benötigt wird.

Es gibt keine Möglichkeit sich als geschützter Kunde anzumelden. Die Kategorisierung erfolgt aufgrund der gesetzlichen Vorgabe: Dem Energiewirtschaftsgesetz, der Gasnetzzugangsverordnung und der „SoS-Verordnung“ (2017/1938).

Sie wird ausgerufen, wenn eine außergewöhnlich hohe Nachfrage nach Gas, eine erhebliche Störung der Gasversorgung oder eine andere beträchtliche Verschlechterung der Versorgungslage vorliegt und wenn zuvor alle einschlägigen marktbasierten Maßnahmen umgesetzt wurden, aber die Gasversorgung nicht ausreicht, um die noch verbleibende Gasnachfrage zu decken. Ein solcher Notfall steht ggf. für den kommenden Herbst und/oder Winter an.
In der Notfallstufe kommen ergänzend nicht marktbasierte Maßnahmen zum Einsatz. Konkret übernimmt dann die Bundesnetzagentur die Zuweisung von Gasmengen, wobei es auch hier weiterhin vorrangig um die Sicherung der Gasversorgung der geschützten Kunden geht.

Für diese Notfallstufe wird keine Prioritätenliste erstellt. Entscheidungen zur Gaszuteilung für Unternehmen und Betriebe sollen vielmehr in Ansehung der jeweiligen Rahmenbedingungen getroffen werden, dies unter besonderer Berücksichtigung der wechselseitigen wirtschaftlichen Verflechtung unter Einbeziehung von Zweit- und Drittrundeneffekten und ggf. drohenden Kaskadeneffekten. Die IT-Sicherheitsplattform Gas soll hierfür die datengestützte Grundlage bieten. Die Gasversorgung soll dabei nicht an die Größe eines Unternehmens geknüpft werden. Allerdings ist eine gewisse branchenspezifische Priorisierung, wie insbesondere für den Lebensmittel- und den Pharmabereich, geplant.




Umfrage an Solar-Installationsbetriebe zur Reduktion des Fachkräfte-/Personalmangels

Informationen zur aktuellen Umfrage des PV-Netzwerks Baden-Württemberg.

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Informationen zur Gas- und Strompreisbremse

Der BWHT hat zusammen mit der Ampere AG aktuelle Informationen zum Gasabschlag sowie einige Energiespartipps aufgearbeitet.

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Strahlenschutz im Kosmetikhandwerk (NiSV)

Informationen zur neuen NiSV-Verordnung und der daraus resultierenden Pflichten für das Kosmetikhandwerk.

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Weiterführende Informationen

Im Wasserrecht sind im Jahr 2017 neue gesetzliche Regelungen mit erheblichen Konsequenzen für Betriebe in Kraft getreten. Genaue Informationen zu den Regelungen liefert ein Merkblatt des Baden-Württembergischen Handwerkstags: Merkblatt Wasserrecht.

Benötigen Sie Unterstützung im Bereich Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz, Gefährdungsbeurteilung oder Prävention, so wenden Sie sich bitte an Ihre zuständige Berufsgenossenschaft. Ihre zuständige Berufsgenossenschaft sowie Ansprechpartner und Informationen zum Arbeitsschutz finden Sie in dieser Aufstellung.

Wenn Sie Betriebsärzte oder Fachkräfte für Arbeitssicherheit suchen, schauen Sie in unseren Listen.

Gute Beispiele zur Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen für energieintensivere Gewerke wurden im Rahmen der Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz erstellt.

Downloads

Weiterführende Links

  Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz

  Sanierungsfahrplan Baden-Württemberg

 Energieeffizienz im Handwerk

Der Förderkompass 2022 bietet eine Übersicht über die Förderungen des BAFA

Förderung der Umweltberatung

Die Beratungsleistungen werden gefördert durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg.

Unser Beratungsangebot im Überblick



Seitenverantwortliche
Elisabeth Maeser
0731 1425-6370
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