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Technik

Handwerksbetriebe müssen sich mit immer komplexeren technischen Sachverhalten, umfangreichen gesetzlichen Vorschriften und vielfältigen technischen Regelwerken auseinandersetzen. Um diese Herausforderungen meistern zu können, steht Ihnen die Technische Beratung Ihrer Handwerkskammer beratend zur Seite.

Der Schwerpunkt unserer Tätigkeit für Sie liegt bei der Wertermittlung von Immobilien und Maschinen, insbesondere im Zusammenhang mit der Unternehmensnachfolge. Wir helfen Ihnen auch bei anderen Fragestellungen durch neutrale, unabhängige Informationen und qualifizierte individuelle Beratung, gerne auch vor Ort. Vereinbaren Sie einen Termin mit uns.

Gestaffelte Zuschüsse im Einbruchschutz

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert seit knapp zwei Jahren Maßnahmen zum Einbruchschutz von Hauseigentümern und Mietern. Ab sofort gelten in dem KfW-Programm "Altersgerecht Umbauen – Investitionszuschuss – Einbruchschutz" (455-E) …

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Normen vor Ort einsehen

In ganz Deutschland gibt es 90 Normen-Infopoints, bislang bekannt als DIN-Normen-Auslegestellen. Dort können Interessierte kostenfrei aktuelle DIN-Normen und teilweise andere technische Regeln, zum Beispiel in Universitätsbibliotheken, einsehen. Die DIN-Normen und Standards …

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Konformitätsbewertung

Mit der CE-Kennzeichnung wird die Konformität eines Produktes mit allen anzuwendenden Rechtsvorschriften bescheinigt. Die CE-Kennzeichnung ist ein wesentlicher Hinweis darauf (aber kein Nachweis dafür), dass ein Produkt den EU-Rechtsvorschriften entspricht. …

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Immobilienwertermittlung

Bewertung von Betriebsgrundstücken und -gebäuden

Der Wert des eigenen Betriebsgebäudes und des dazu gehörenden Grundstücks spielt bei zahlreichen betriebswirtschaftlichen Entscheidungen eine wichtige Rolle. Der Verkehrswert der Immobilie bildet somit in vielen Unternehmenssituationen die Grundlage für weitere Planungen, beispielsweise bei Betriebsübergaben, einer Umstrukturierung oder bei der Standortverlegung des Betriebes.

Sollten für Ihren Betrieb solche oder ähnliche Entscheidungen anstehen, haben Sie die Möglichkeit, den Verkehrswert Ihrer betrieblich genutzten Immobilie von Ihrer Handwerkskammer ermitteln zu lassen.

Die Wertermittlung läuft folgendermaßen ab:

  • Telefonischer (oder persönlicher) Erstkontakt mit Ihnen und Besprechung von Anlass und Zweck der Bewertung.
  • Zusenden eines Merkblattes mit Erfassungsbogen zur Wertermittlung von Grundstücken und Gebäuden und einer Auflistung der erforderlichen Unterlagen für den Ortstermin.
  • Ausfüllen des Erfassungsbogens durch den Auftraggeber und Rücksendung des Formulars mit den angeforderten Unterlagen an uns.
  • Terminabstimmung und Besichtigung des Grundstücks und der Gebäude. Dazu stellen Sie bitte sicher, dass das Grundstück und alle Räumlichkeiten begehbar sind.
  • Durchführung der Wertermittlung und Erstellung eines ausführlichen Ergebnisberichts.
  • Zusendung des Bewertungsergebnisses an den Auftraggeber und ggf. Nachbesprechung bzw. Erläuterung der Ergebnisse.

Hinweis: Eine qualifizierte Wertermittlung lässt sich nicht von heute auf morgen erstellen, sondern bedarf der erforderlichen Zeit. Sie können jedoch viel dazu beitragen, die Bearbeitungsdauer wesentlich zu verkürzen. Ordnungsgemäße und brauchbare Unterlagen sind eine unabdingbare Voraussetzung.

Zu Ihrer Orientierung finden Sie hier eine Auflistung der regelmäßig erforderlichen Unterlagen: Link zur Checkliste



Zeitwertermittlung von Maschinen, Geräten und Einrichtungsgegenständen

Handwerksbetriebe, die an einen Nachfolger übergeben, verkauft oder verpachtet werden sollen, können sich zur Bewertung von Maschinen, Geräten und Betriebseinrichtungen an die technische Beratung wenden. Auch Existenzgründer, die einen Handwerksbetrieb übernehmen möchten, können eine Wertermittlung in Auftrag geben. In vielen Fällen interessiert der Wert der betrieblichen Ausstattung auch zur Bestimmung eines Pachtsatzes oder zu Finanzierungszwecken und anderen betriebswirtschaftlichen Fragen.

Die Genauigkeit der Wertermittlung hängt ganz wesentlich von den uns vorliegenden Informationen zu den Bewertungsobjekten ab. Dafür benötigen wir Ihre Mitarbeit, denn die von Ihnen zur Verfügung gestellten Daten und Angaben bilden die Grundlage für die Bewertung. Sie sollten uns möglichst genaue und vollständige Angaben über Anzahl, Hersteller bzw. Fabrikat, Typ, Baujahr sowie Anschaffungspreis der zu bewertenden Maschinen, Anlagen und Betriebseinrichtungen machen können.
Das entsprechende Datenerfassungsformular erhalten Sie von uns.

Sobald uns das ausgefüllte Erfassungsformular vorliegt, werden wir uns mit Ihnen in Verbindung setzen und einen Besichtigungstermin vereinbaren. Im Anschluss daran erfolgt die Wertermittlung (Ermittlung des Zeitwertes) bzw. die Erstellung eines ausführlichen Ergebnisberichts.



Standort- und Betriebsstättenplanung

Bei einem Kauf, Anmietung oder einer Umnutzung einer Betriebsimmobilie ist es wichtig, dass die vorgesehenen Anforderungen auch umgesetzt werden können. Wesentliche Anforderungen an Betriebsstandorte ergeben sich aus dem Bauplanungs- und dem Bauordnungsrecht. Oft resultieren aus vorhandenen Bebauungsplänen, Flächennutzungsplänen oder anderen baulichen Vorgaben konkrete Anforderungen für betrieblich genutzte Grundstücke.

Wir können Ihnen wichtige Hinweise geben oder den Kontakt mit den genehmigenden Stellen herstellen.

Die Anforderungen an Arbeitsstätten ergeben sich aus verschiedenen Rechtsbereichen und reichen von der sicheren Gestaltung der Verkehrswege über die Themen Beleuchtung und Lüftung bis zu Vorgaben bezüglich Barrierefreiheit, Sanitärräumen oder Brandschutzmaßnahmen.

Im Vorfeld einer Baumaßnahme, eines Umzugs in ein neues Gebäude oder anderweitigen Nutzungsänderungen von Betriebsflächen sollte stets eine Analyse der im Einzelfall zu beachtenden Anforderungen aus der Arbeitsstättenverordnung (sowie weiteren Rechtsgrundlagen wie z.B. dem Baurecht) erfolgen.

Über die Arbeitsstättenverordnung hinaus bestehen zahlreiche weitere Vorgaben, die in Zusammenhang mit Gewerbeimmobilien zu beachten sind. Diese reichen von baurechtlichen Aspekten über den Immissionsschutz bis zur Betriebssicherheitsverordnung. Wir zeigen Sie Ihnen gerne individuell auf.



Normen und Technische Regeln

Normen helfen Handwerksbetrieben ihre Produktion und Arbeitsabläufe aufeinander abzustimmen. Sie dienen aber auch dazu, internationale Handelsbarrieren abzubauen. Spielen sie bei Gewährleistungs-, Haftungs- und Schadensersatzklagen auch eine bedeutende Rolle, bilden sie eine Grundlage für Rechtsicherheit und übernehmen so eine Vermittlerfunktion zwischen Technik, Recht und Wirtschaft. Für Konformitäts- und Gütezeichen stellen sie außerdem die Basis dar (für weitere Informationen siehe z.B. CE-Kennzeichnung, GS-Zeichen).

Handwerksbetriebe haben jedoch zunehmend Schwierigkeiten, den beschleunigten Änderungs- und Umsetzungsprozessen bei technischen Regeln zu folgen – auch bedingt durch politisch instrumentalisierte Normung und Standardisierung. Wir können Licht in die Thematik bringen und Ihnen bei wichtigen Normen, Regeln und Bestimmungen weiterhelfen.

Technische Regeln sind Empfehlungen und technische Vorschläge, die einen Weg zur Einhaltung eines Gesetzes, einer Verordnung, eines technischen Ablaufes usw. empfehlen. Sie sind keine Rechtsnormen und haben damit auch nicht zwangsläufig den Charakter von gesetzlichen Vorschriften. Technische Regeln können jedoch Gesetzeskraft erhalten, z. B. durch bauaufsichtliche Einführung im Rahmen von technischen Baubestimmungen.

Download: Kleines 1 x 1 der Normung



CE-Kennzeichnung und Produktsicherheit

Will ein Orthopädietechniker Bandagen für Kunden in Österreich herstellen oder möchte ein Schreiner seine eigene technische Erfindung auf den Markt bringen, stehen alle vor denselben Fragen: Welche Normen muss ich einhalten? Wie muss das Produkt gekennzeichnet werden? Muss ich mein Produkt prüfen oder zertifizieren lassen? Welche technischen Unterlagen oder Dokumente sind erforderlich?

In diesem Zusammenhang fallen Begriffe wie „CE-Kennzeichnung“, „Konformitätserklärung“ und „Risikobeurteilung“. Geregelt sind all diese Anforderungen und Pflichten in einer Vielzahl von europäischen Vorschriften (Richtlinien und Verordnungen), die als einheitlicher Rechtsrahmen den harmonisierten Binnenmarkt in Europa charakterisieren und den freien Warenverkehr gewährleisten.

Wir geben Ihnen Basisauskünfte zu EG-Richtlinien und unterstützen Sie auf dem Weg, Ihr Produkt rechtssicher in Verkehr zu bringen.



Qualitätsmanagement und Zertifizierung

Optimieren Sie Ihren betrieblichen Ablauf sowohl im technischen, organisatorischen und kaufmännischen Bereich. Dabei kann das Qualitätsmanagement helfen Prozesse auf Eignung, Transparenz und Wirtschaftlichkeit hin zu überprüfen. Kaum ein Betrieb kann es sich heute noch leisten, hohe Verluste aufgrund eigener mangelhafter Organisation bzw. Produkt- und Dienstleistungsqualität zu erwirtschaften. Gefordert ist eine Organisationsoptimierung bzw. -anpassung.

Wir beraten Sie zu Fragen des Qualitätsmanagements und den Zertifizierungsmöglichkeiten. Auch zeigen wir Ihnen den Nutzen eines Qualitätsmanagementsystems für Ihren Betrieb auf.

Die Zertifizierung eines QM-Systems kann dagegen nicht durch die Handwerkskammer geleistet werden, sondern muss durch neutrale, externe Zertifizierungsgesellschaften erfolgen, wie z.B. durch den ZDH-Zert.

Download: Flyer ZDH-Zert „Produktinformation Qualitätsmanagementsysteme“



Zulieferkatalog

Produkte und Dienstleistungen online finden oder selbst anbieten

Der Zulieferkatalog erschließt Handwerksunternehmen neue Abnehmerkreise in Industrie und Dienstleistungswirtschaft. Neben der reinen Produktbeschreibung können auch Dienstleistungen in Planung und Konstruktion angeboten und besondere Kompetenzen nachgewiesen werden. Anbieter des Zulieferkatalogs ist der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH). Dieser hat sein Portal stark verbessert und in ein neues Design verpackt. Unter anderem wurden die Suchfunktion und das Erstellen eines Unternehmenseintrags deutlich vereinfacht.

Im Zulieferkatalog präsentieren sich mehr als 3.000 Unternehmen und technische Dienstleister aus dem Handwerk mit ihrem Produkt- und Leistungsspektrum.

So wird Ihr Unternehmen im Zulieferkatalog gelistet:

1. Sie tragen Ihr Unternehmen mit seinem Produkt- und Dienstleistungsprofil und allen wichtigen Informationen selbstständig über die Internetmaske ein.
2. Die Zulieferbeauftragte Ihrer zuständigen Handwerkskammer prüft Ihre Daten (ergänzt und korrigiert sie gegebenenfalls) und
3. schaltet Ihren Eintrag so schnell wie möglich frei.

Auch die Aktualisierung Ihrer eingetragenen Daten können Sie selbst vornehmen. Dazu suchen Sie zuerst Ihren Unternehmenseintrag im Zulieferkatalog. Über „Änderungen melden“ erreichen Sie dann das entsprechende Formular.

Die Eintragung und die Recherchen im Zulieferkatalog sind kostenfrei.

Download: Flyer „Zulieferkatalog des Handwerk“



Förderung der Technischen Beratung

Die Beratungsleistungen werden gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages und durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg.