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Begabtenförderung

Ein guter Abschluss lohnt sich auch für die Weiterbildung.

Hervorragende Leistungen bei der Gesellen- bzw. Abschlussprüfung (Durchschnitt 1,9 oder besser) können mit einem Stipendium für die Weiterbildung honoriert werden. Die Aufnahme in das Förderprogramm muss vor dem Erreichen des 25. Lebensjahres erfolgen.

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Begabtenförderung

Weiterbildungsstipendium des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

Das Weiterbildungsstipendium ist ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Es unterstützt junge Menschen bei der beruflichen Weiterqualifizierung nach einer erfolgreich abgeschlossenen Berufsausbildung. Weitere Informationen finden Sie im Flyer.

Wer kann gefördert werden?

Das Weiterbildungsstipendium richtet sich an besonders talentierte und motivierte Berufseinsteiger/innen, die sich in ihrem Beruf oder mit fachübergreifenden Weiterbildungen entwickeln wollen.

Bewerbungsvoraussetzungen

  • Erfolgreich abgeschlossene Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf auf der Grundlage des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) oder der Handwerksordnung (HwO).
  • Bei der Aufnahme in das Programm dürfen Sie das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. In begründeten Ausnahmefällen (z. B. Elternzeit, Wehr- oder Ersatzdienst) kann die Aufnahme noch bis zu drei Jahre später erfolgen.

Sie haben drei Möglichkeiten, Ihre Qualifizierung für das Weiterbildungsstipendium nachzuweisen:

  • Sie haben Ihre Berufsabschlussprüfung mit mindestens 87 Punkten oder besser als „gut“ (bei mehreren Prüfungsteilen Durchschnittsnote 1,9 oder besser) bestanden,
  • Sie haben bei einem überregionalen beruflichen Leistungswettbewerb einen der ersten drei Plätze erreicht (z. B. Landessieg beim Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks),
  • Sie weisen Ihre besondere Qualifikation durch einen begründeten Vorschlag Ihres Arbeitgebers oder der Berufsschule nach.

Zum Zeitpunkt der Bewerbung müssen Sie entweder mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von mindestens 15 Stunden berufstätig sein oder bei der Agentur für Arbeit als arbeitssuchend gemeldet sein. Vollzeitstudierende ohne regelmäßige Berufstätigkeit und Hochschulabsolventen können nicht aufgenommen werden.

Was wird gefördert?

Förderfähig sind anspruchsvolle – in der Regel berufsbegleitende – Weiterbildungen:

  • Maßnahmen zum Erwerb fachbezogener beruflicher Qualifikationen,
  • Vorbereitungskurse auf Prüfungen der beruflichen Aufstiegsfortbildung, z. B. Meister, Techniker, Betriebswirt oder Fachwirt,
  • Seminare zum Erwerb fachübergreifender und sozialer Kompetenzen, z. B. Fremdsprachen, EDV, Rhetorik, Mitarbeiterführung, Konfliktmanagement oder berufsbegleitende Studiengänge, die auf der Ausbildung oder der Berufstätigkeit aufbauen.

Die Förderung einer Maßnahme wird vor Beginn beantragt. Ist die Maßnahme förderfähig, können Sie Zuschüsse erhalten für:

  • Maßnahmekosten
  • Fahrtkosten
  • Aufenthaltskosten
  • Notwendige Arbeitsmittel (Hierzu wird eine Bücher-/Materialliste des Bildungsinstitutes, bei der die Maßnahme stattfindet, benötigt. Es werden nur Bücher/Materialen gefördert, welche für die Maßnahme unvermeidlich sind/benötigt werden. Werkzeug, welches auch nach der Maßnahme gebraucht werden kann, wird nur mit 50 Prozent gefördert. Tägliches Bürobedarf (z. B. Stifte, Blöcke, Kopien etc.) oder allgemeine Arbeitsmittel/Verbrauchsmaterialien Ihres Berufes sind nicht förderfähig.

Hier finden Sie den Antrag auf Förderung.

Wie lange und in welcher Höhe wird gefördert?

Das Weiterbildungsstipendium läuft über drei Kalenderjahre. Es beginnt mit dem Tag der Aufnahme und endet regelmäßig am 31. Dezember des übernächsten Jahres.

Als Stipendiat/in können Sie innerhalb Ihres Förderzeitraums Zuschüsse von insgesamt 7.200 Euro für beliebig viele förderfähige Weiterbildungen beantragen. Sie tragen einen Eigenanteil von 10 Prozent je Fördermaßnahme, der jedoch Ihren Gesamtförderbetrag von 7.200 Euro nicht schmälert.

Die Mittel für das Stipendium stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bereit.

Wo und wie kann ich mich bewerben?

Wenn Sie Ihre Ausbildung im Handwerk absolviert haben und Ihr Lehrvertrag bei der Handwerkskammer Ulm eingetragen war, richten Sie Ihre Bewerbung bitte an uns.

Die Bewerbung funktioniert so:

  • Prüfen Sie anhand der Informationen auf dieser Internetseite, ob Sie die Voraussetzungen für eine Bewerbung erfüllen.
  • Falls ja, füllen Sie den „Antrag auf Aufnahme in das Förderprogramm“ aus.
  • Bitte unterschreiben Sie mit blaufarbiger Tinte den Antrag.
  • Senden Sie den ausgefüllten Antrag gemeinsam mit einer Kopie des Prüfungszeugnisses Ihrer Ausbildung (Kammerzeugnis) und einer aktuellen Arbeitsbescheinigung (formlos vom Arbeitgeber oder eine Bescheinigung der Agentur für Arbeit, dass Sie dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen) an:

Handwerkskammer Ulm
Begabtenförderung
Olgastraße 72
89073 Ulm

  • Die Handwerkskammer entscheidet über Ihre Aufnahme und informiert Sie über das Ergebnis (Zusage oder Absage) per Post.

In aller Regel gibt es mehr Bewerber als freie Stipendien, was ein Auswahlverfahren erforderlich macht. Daher können leider nicht alle Bewerber berücksichtigt werden.

Bewerbungsfristen

Der Antrag auf Aufnahme in das Programm muss bis zum 30. November eines Jahres vorliegen. Die Auswahl erfolgt im Dezember, die Aufnahme der neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten jeweils im Januar des Folgejahres. Zusätzlich ist ein weiterer Aufnahmetermin für das laufende Jahr vorgesehen. Der Antrag auf Aufnahme hierfür muss jeweils bis zum 31. Mai bei uns vorliegen. Maßgeblich sind die Förderrichtlinien. Detaillierte Informationen erhalten Sie auf der Internetseite der Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung – Gemeinnützige Gesellschaft mbH (SBB) .