Ausbildungsstart im Handwerk auch zum Jahresende möglich

Noch rund 130 offene Lehrstellen im Gebiet zwischen Ostalb und Bodensee – Betriebe bilden weiter aus – Handwerkskammer Ulm unterstützt Jugendliche bei der Suche nach passendem Beruf

Junge Menschen können im regionalen Handwerk aus über 130 verschiedenen Berufen wählen – von A wie Änderungsschneiderin bis Z wie Zweiradmechatroniker ist alles dabei. In diesem Jahr stehen bei Jugendlichen Berufe im Bereich Bau und Ausbau besonders hoch im Kurs – das zeigt sich in der steigenden Zahl der Neueintragungen im Ulmer Kammergebiet. So hat sich etwa die Zahl der Stuckateure im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppelt, ein ebenso erfreuliches Bild zeigt sich bei den Maurern und Zimmerern – in diesen Berufsfeldern wird auch weiterhin Personal gesucht. Einen spürbaren Zuwachs gibt es zudem im Bereich der körpernahen Dienstleistungen sowie den kaufmännischen Berufen. Nachwuchsfachkräfte werden in der Region dringend gebraucht, um wichtige Zukunftsaufgaben wie die Energie- und Mobilitätswende, energieeffiziente Sanierungen, Neubauten von Gebäuden oder SmartHome-Projekte umzusetzen. Dazu sagt Dr. Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm: „Die berufliche Vielfalt in unserem Handwerk ist riesig – da ist für jeden, der interessiert ist, etwas Passendes dabei. Und es ist auch jetzt noch nicht zu spät, eine handwerkliche Lehre in einem unserer vielen Ausbildungsbetriebe zu starten. Zum Jahresende wird immer nach motivierten, jungen Leuten gesucht, die mit anpacken wollen.“

Zimmerer, Metallbauer und Maurer gesucht
Wer eine Ausbildung in einem Handwerksberuf beginnen möchte, kann sich jederzeit um eine Lehrstelle in der Region bewerben – auch Monate nach dem offiziellen Ausbildungsstart. Die Chancen in den regionalen Handwerksbetrieben stehen aktuell gut. Denn im gesamten Ulmer Kammergebiet sind momentan noch 135 Lehrstellen in den unterschiedlichsten Berufen unbesetzt. Die Verteilung der freien Plätze in den Landkreisen sieht wie folgt aus: 21 im Alb-Donau-Kreis, 16 im Landkreis Biberach, sechs im Bodenseekreis, zwei im Landkreis Heidenheim, 48 im Ostalbkreis, 36 im Landkreis Ravensburg und sechs im Stadtkreis Ulm. Die meisten offenen Stellen gibt es derzeit in den Berufen Zimmerer, Metallbauer, Maurer sowie Beton- und Stahlbetonbauer. Mehlich weiter: „Auch wenn die Zahl freier Lehrstellen verglichen mit dem Vorjahr deutlich rückläufig ist, bleibt der Bedarf an Personal vielerorts groß. Denn viele Inhaberinnen und Inhaber investieren jetzt in die Ausbildung zukünftiger Fachkräfte. Und Fakt ist: Egal ob beim Reparieren von Autos, beim Installieren von Heizungsanlagen, beim Haareschneiden oder Brötchenbacken – jeder Azubi trägt mit seiner Arbeit tagtäglich dazu bei, die Menschen vor Ort mit wichtigen Handwerksleistungen zu versorgen.“


Ausbildungsbörse nutzen
Jugendliche, die eine Ausbildung im Handwerk beginnen möchten, können sich online über die Ausbildungsbörse der Handwerkskammer Ulm informieren (www.hwk-ulm.de/ausbildungsboerse/). Die praktische Filterfunktion ermöglicht es, die Auswahl einzugrenzen, indem nach einem bestimmten Beruf oder einem Radius gesucht werden kann. Zudem helfen die Ausbildungsberaterinnen und -berater der Handwerkskammer Ulm bei Fragen zum Thema Ausbildung weiter und vermitteln Stellen oder Praktika auch direkt.



Telefon 0731 1425-6140
presse@hwk-ulm.de

Chat mit HWKI, Ihrem digitalen Assistenten, öffnen
Hallo, Ich bin HWKI, Ihr digitaler Assistent.
Wie kann ich Ihnen helfen?
Avatar von HWKI
HWKI
Ihr digitaler Assistent
Der virtuelle/Digitaler Assistent „HWKI“ der Handwerkskammer basiert auf generativer künstlicher Intelligenz. Trotz sorgfältiger Entwicklung, Schulung und regelmäßiger Überprüfung der Inhalte kann nicht gewährleistet werden, dass die bereitgestellten Informationen vollständig, korrekt oder aktuell sind. Die ausgegebenen Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information und stellen keine rechtsverbindliche Auskunft, Beratung oder Empfehlung dar.
Insbesondere bei rechtlichen, steuerlichen, finanziellen, förderrechtlichen oder technischen Fragestellungen ersetzt der „HWKI“ keine individuelle Beratung durch die zuständigen Fachabteilungen der Handwerkskammer Ulm oder durch externe qualifizierte Fachpersonen. Eine Haftung für Schäden materieller oder immaterieller Art, die aus der Nutzung oder dem Vertrauen auf die bereitgestellten Inhalte entstehen, ist soweit gesetzlich zulässig ausgeschlossen.
Hinweise auf mögliche Fehler oder Unklarheiten nehmen wir dankend entgegen und nutzen diese zur kontinuierlichen Weiterentwicklung des „HWKI“. Auch positives Feedback ist jederzeit willkommen.