313 offene Ausbildungsplätze im regionalen Handwerk

Gewerkeübergreifend noch viele unbesetzte Lehrstellen zwischen Ostalb und Bodensee – Ausbildungsbeginn das ganze Jahr über möglich – Ausbildungsbörse der Handwerkskammer Ulm hilft bei der Suche nach passender Lehrstelle

Von A wie Änderungsschneider bis Z wie Zweiradmechatroniker – zwischen mehr als 130 verschiedenen Berufen können sich Jugendliche im Handwerk entscheiden. Junge, engagierte Menschen werden in allen Gewerken benötigt, um wichtige Zukunftsaufgaben wie die Energie- und Mobilitätswende, energieeffiziente Sanierungen, Neubauten von Gebäuden sowie Smart Home- und E-Health-Projekte zu realisieren. Zudem sind sie ein wesentlicher Baustein, um dem vorherrschenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Gerade in folgenden Berufen werden derzeit in allen Landkreisen der Region verstärkt Auszubildende gesucht: Zimmerer, Kraftfahrzeugmechatroniker, Elektroniker, Mauerer, Maler und Lackierer, sowie Beton- und Stahlbetonbauer. Dazu Dr. Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm: „Die beste Zeit, um eine handwerkliche Ausbildung zu starten, ist jetzt. Viele unserer Betriebe suchen aktuell nach motivierten Jugendlichen, die Lust am Machen haben und gerne mitanpacken. Die jungen Menschen müssen sich nur bewerben.“

Offiziell starten im Kammergebiet die Ausbildungen jedes Jahr am 1. September. Aber auch außerhalb dieser Zeit ist – in Absprache mit den entsprechenden Betrieben – ein Start ins erste Lehrjahr möglich. Im Ulmer Kammergebiet sind derzeit insgesamt 313 Ausbildungsstellen in 64 verschiedenen Berufen offen. Die Verteilung der freien Plätze in den Landkreisen sieht wie folgt aus: 64 im Alb-Donau-Kreis, 60 im Landkreis Biberach, 26 im Bodenseekreis, 13 im Landkreis Heidenheim, 64 im Ostalbkreis, 58 im Landkreis Ravensburg und 28 im Stadtkreis Ulm. „Die Auszubildenden sind unsere Fachkräfte von morgen. Sie sichern unseren Wohlstand und versorgen die Region vor Ort mit wichtigen Handwerksleistungen – sei es die Installation der neuen Heizung, die Brötchen beim Bäcker, die Brille beim Optiker oder die Reparatur des Kfz-Fahrzeuges, um nur ein paar Beispiele zu nennen“, so Mehlich.

Angebote der Kammer nutzen
Jugendliche, die sich für eine Ausbildung im Handwerk interessieren, können sich online über die Ausbildungsbörse der Handwerkskammer Ulm über die freien Lehrstellen in nahezu jedem Gewerk und Praktika in ihrer Nähe informieren (www.hwk-ulm.de/ausbildungsboerse/). Ebenso unterstützt die App „Lehrstellenradar“ bei der Suche nach einer passenden Ausbildungsstelle oder Praktika in der Umgebung. Die praktische Filterfunktion ermöglicht es, die Auswahl einzugrenzen, indem nach einem bestimmten Beruf oder einem Radius gesucht werden kann. Die Ausbildungsberaterinnen und -berater der Handwerkskammer Ulm helfen bei Fragen zum Thema Ausbildung weiter und vermitteln Stellen oder Praktika auch direkt.



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