Mehr Praktikumstage im Handwerk als im Vorjahr

312 Praktikumstage im Jahr 2025 ermöglichten Einblicke ins regionale Handwerk – rund 350 freie Lehrstellen im Gebiet der Handwerkskammer Ulm

Die landesweiten Praktikumswochen stoßen im Handwerk der Region weiterhin auf großes Interesse. Im Jahr 2025 wurden im Gebiet der Handwerkskammer Ulm zwischen Ostalb und Bodensee insgesamt 312 Praktikumstage absolviert – und damit spürbar mehr als im Vorjahr. 2024 waren es noch 292 Praktikumstage, die Jugendliche in regionalen Handwerksbetrieben verbrachten. Auch die Zahl der beteiligten Betriebe ist gestiegen: In diesem Jahr engagierten sich über 150 Handwerksbetriebe, die Schülerinnen und Schülern einen praxisnahen Einblick in verschiedene Ausbildungsberufe ermöglichten. Dazu sagt Dr. Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm:
„Der direkte Einblick in den Arbeitsalltag ist durch nichts zu ersetzen. Wer Handwerk selbst erlebt, kann viel besser einschätzen, ob eine Ausbildung zu den eigenen Talenten und Fähigkeiten passt. Dass die Zahl der Praktikumstage weiter gestiegen ist, zeigt: Das Interesse der Jugendlichen ist da und unsere Betriebe sind bereit, ihnen diese Erfahrungen zu ermöglichen.“

Praktikumswochen in den Ferien gezielt genutzt

Die Praktikumstage verteilten sich auf die Schulferien: In den Osterferien wurden 155 Praktikumstage bei 152 Betrieben absolviert, in den Herbstferien kamen weitere 157 Praktikumstage bei 130 Betrieben hinzu. Die Jugendlichen konnten jeweils für einen Tag in unterschiedliche Handwerksberufe hineinschnuppern und so innerhalb kurzer Zeit mehrere Berufsfelder kennenlernen. Besonders gefragt waren erneut Berufe aus den Bereichen Elektronik, Metall, Bau, Holz sowie Kfz-Technik.

Viele Betriebe bewerten die Praktikumstage als wichtigen Baustein der Berufsorientierung. Der persönliche Kontakt helfe, Interesse zu vertiefen und mögliche Ausbildungswege aufzuzeigen. Nicht selten entstünden daraus konkrete Gespräche über eine spätere Ausbildung.

Weiterhin viele freie Lehrstellen im Handwerk

Trotz der positiven Entwicklung bleiben im Gebiet der Handwerkskammer Ulm 353 Ausbildungsplätze unbesetzt. Davon entfallen 29 auf den Alb-Donau-Kreis, 58 auf den Landkreis Biberach, 44 auf den Stadtkreis Ulm, 38 auf den Bodenseekreis, 99 auf den Landkreis Ravensburg, 62 auf den Ostalbkreis und 23 auf den Landkreis Heidenheim. Jugendliche können auch nach den Praktikumswochen noch in eine Ausbildung einsteigen oder weitere Praktika absolvieren. Informationen zu freien Lehrstellen und Praktikumsplätzen gibt es in der Ausbildungsbörse der Handwerkskammer Ulm unter
www.hwk-ulm.de/ausbildungsboerse/. Die Ausbildungsberaterinnen und -berater der Handwerkskammer Ulm unterstützen außerdem persönlich bei der Berufsorientierung und vermitteln Kontakte zu passenden Betrieben.



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