Viele Handwerksbetriebe bilden erstmals Azubis aus

Anzahl erstausbildender Betriebe zwischen Ostalb und Bodensee steigt – rund 450 unbesetzte Lehrstellen im Gebiet der Handwerkskammer Ulm – Ausbildungsangebote für interessierte Jugendliche

Wenige Wochen vor dem offiziellen Ausbildungsstart bieten die Handwerksbetriebe in der Region noch zahlreiche Lehrstellen an – in allen Gewerken haben angehende Azubis noch gute Chancen einen passenden Ausbildungsberuf zu finden und zu erlernen. Interessierte Jugendliche im Gebiet der Handwerkskammer Ulm können sich derzeit noch auf rund 450 unbesetzte Stellen in den unterschiedlichsten Berufen bewerben. Der Bedarf an Personal bleibt groß, da viele Betriebe in die Ausbildung zukünftiger Fachkräfte investieren möchten. Stand Juli 2025 gibt es im gesamten Kammergebiet 98 neue Betriebe aus den unterschiedlichsten Gewerken, die in diesem Jahr erstmalig einen Ausbildungsplatz anbieten. Zum Vergleich: Im Vorjahr sind es zum selben Zeitpunkt 88 erstausbildende Betriebe gewesen. Neu hinzugekommen sind in diesem Jahr vor allem Betriebe aus den Bereichen Elektronik, Anlagenmechanik für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Kraftfahrzeugmechatronik, dem Friseur- und dem Zimmererhandwerk. Dazu sagt Dr. Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm: „Junge Menschen werden in unserem Handwerk gebraucht. Sie sind die Lebensversicherung für unsere Betriebe und halten diese agil. Zunehmend erkennen die Betriebe: nur mit gut ausgebildetem und qualifiziertem Personal können sie das eigene Geschäft weiterhin erfolgreich betreiben. Auch wenn Ausbildung Anstrengung und Aufwand bedeutet. Wer ausbildet, der will Zukunft und ist auch morgen noch da.“

Jede Ausbildungsstelle bietet interessierten Jugendlichen die Chance auf persönliche Entwicklung und den Einstieg in einen erfolgreichen Berufsweg im Handwerk. Mehlich weiter: „Eine handwerkliche Ausbildung ist der Grundstein für einen erfolgreichen Karriereeinstieg. Mit dem Gesellenbrief in der Tasche stehen Handwerkerinnen und Handwerker alle Wege offen: Sie können sich zu Spezialisten in ihrem Gebiet weiterbilden, einen Meisterkurs machen und später ihren eigenen Handwerksbetrieb führen.“

Jugendliche, für die eine Ausbildung im Handwerk in Frage kommt, können sich online auf der Ausbildungsbörse der Handwerkskammer Ulm über die freien Lehrstellen in nahezu jedem Gewerk und Praktika in ihrer Nähe informieren (www.hwk-ulm.de/ausbildungsboerse/). Die Ausbildungsberaterinnen und -berater der Handwerkskammer Ulm helfen und unterstützen bei Fragen rund um das Thema Ausbildung weiter und vermitteln Ausbildungsstellen oder Praktika auch direkt.

Erstausbildende Betriebe im Ulmer Kammergebiet nach Landkreisen:
Alb-Donau-Kreis: 13
Biberach: 15
Bodenseekreis: 13
Heidenheim: 10
Ostalbkreis: 18
Ravensburg: 21
Stadtgebiet Ulm: 8

Offene Lehrstellen im Ulmer Kammergebiet nach Landkreisen:
Alb-Donau-Kreis: 42
Biberach: 91
Bodenseekreis: 44
Heidenheim: 25
Ostalbkreis: 81
Ravensburg: 114
Stadtgebiet Ulm: 48



Telefon 0731 1425-6140
presse@hwk-ulm.de

Hallo, Ich bin HWKI, Ihr digitaler Assistant.
Wie kann ich Ihnen helfen?
HWKI (Beta)
Ihr digitaler Assistent
Der virtuelle/Digitaler Assistent „HWKI“ der Handwerkskammer basiert auf generativer künstlicher Intelligenz. Trotz sorgfältiger Entwicklung, Schulung und regelmäßiger Überprüfung der Inhalte kann nicht gewährleistet werden, dass die bereitgestellten Informationen vollständig, korrekt oder aktuell sind. Die ausgegebenen Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information und stellen keine rechtsverbindliche Auskunft, Beratung oder Empfehlung dar.
Insbesondere bei rechtlichen, steuerlichen, finanziellen, förderrechtlichen oder technischen Fragestellungen ersetzt der „HWKI“ keine individuelle Beratung durch die zuständigen Fachabteilungen der Handwerkskammer Ulm oder durch externe qualifizierte Fachpersonen. Eine Haftung für Schäden materieller oder immaterieller Art, die aus der Nutzung oder dem Vertrauen auf die bereitgestellten Inhalte entstehen, ist soweit gesetzlich zulässig ausgeschlossen.
Hinweise auf mögliche Fehler oder Unklarheiten nehmen wir dankend entgegen und nutzen diese zur kontinuierlichen Weiterentwicklung des „HWKI“. Auch positives Feedback ist jederzeit willkommen.