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14. Oktober 2020

75 Jahre Leidenschaft fürs Handwerk

75 Jahre Handwerksbetrieb bedeuten jahrzehntelange feste Verwurzelung in der Region, verantwortungsvolles Unternehmertum über mehrere Generationen hinweg und ein erfolgreiches Agieren am Markt. Es sind Betriebe wie die Max Hilscher GmbH, die das Bild des Handwerks prägen. Und ihre Kunden danken es ihnen, denn die Betriebe und ihre Beschäftigten stellen die Versorgung der Bürgerinnen und Bürger in der Region sicher.

In diesem Jahr feiert die Max Hilscher GmbH ihr 75-jähriges Betriebsbestehen. Die Geschichte des traditionsreichen Unternehmens beginnt nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs: Im August 1945 gründet Max Hilscher die auf Textilmaschinenzubehör spezialisierte Firma in Tomerdingen bei Ulm. Seither arbeitet das Unternehmen an der Zukunft verschiedenster Technologien im Maschinenbau. Der Betrieb hat sich über die Jahre immer wieder neu erfinden müssen. Nach dem Tod des Firmengründers im Jahre 1975 wird das Unternehmen von Ehefrau Gisela Hilscher weitergeführt. Die Firma wird dann unter der Leitung ihres Sohnes Stephan und seiner Ehefrau Maria in den folgenden Jahren um die Bereiche Werkzeug- und Vorrichtungsbau erweitert und vergrößert. Anfang der 90er Jahre kommen eine neue Produktionshalle und 1998 der Neubau der modernen Schweißerei hinzu. Im Jahr 2000 folgt der Bezug des neu errichteten Gebäudes – einer Kombination aus Fertigungshalle, Lager und Büroräumlichkeiten als Erweiterung der bestehenden Gebäude auf dem Firmengelände. 2010 tritt Christoph Hilscher in das Unternehmen ein. 2012 wird die neue Produktionshalle mit Konstruktionsbüro und Sozialräumen eröffnet. Heute beschäftigt das Unternehmen rund 70 Mitarbeiter und verfügt über einen modernen Maschinenpark.

„Kundenorientierte Lösungen sind unser oberstes Ziel. Wir können den Kunden aus unterschiedlichen Branchen Gesamtlösungen anbieten. Das Schöne an unserer Tätigkeit im Maschinenbau ist, jeden Tag zusammen mit Kunden und dem Team an technischen Problemstellungen zu arbeiten, um am Ende Lösungen zu entwickeln und dann zu produzieren. Vom Prototyp bis zur Serie“, sagt Maria Hilscher. Die Geschäftsführerin betont zudem, wie wichtig die handwerkliche Ausbildung ist, „gerade im Zusammenhang mit der von uns geforderten Wandlungsfähigkeit, um auf die wechselnden Bedürfnisse des Marktes und die wirtschaftlichen Verhältnisse einzugehen. Die Tatsache, dass ein Großteil unserer Mitarbeiter eine gute und fundierte Ausbildung durchlaufen hat, zeigt, dass der Spruch „Handwerk hat goldenen Boden“ nach wie vor seine Gültigkeit hat.“

75-jähriges Jubiläum