Lösungen finden gegen fehlende Fachkräfte

Wir spüren es tagtäglich:

Der Fachkräftebedarf im Handwerk ist kein Zukunftsproblem, sondern längst Realität. Zwischen Ostalb und Bodensee warten Aufträge, die wir nur mit genügend gut ausgebildeten Menschen stemmen können. Aber zu viele Betriebe suchen vergeblich nach Nachwuchs. Deshalb ist jedes Projekt, das neue Wege geht, ein Gewinn. Mit der Beschäftigungsbrücke Indien kommen 20 junge Menschen in die Region, um eine Ausbildung zu starten – im Fleischer- und Bäckerhandwerk, dort, wo der Mangel besonders groß ist. Das ist kein Experiment, sondern eine dringend nötige Antwort auf den Fachkräftemangel. Wir müssen aber auch weiter alles tun, um Jugendliche aus der Region für das Handwerk zu begeistern. Hieran arbeiten wir mit Hochdruck, etwa mit unseren Bildungspartnerschaften. Hier zeigen wir Präsenz in den Schulen und machen klar, was das regionale Handwerk kann. Wir stehen für Verlässlichkeit und Zusammenhalt. Wenn wir diese Haltung mit Offenheit verbinden, sichern wir die Zukunft unserer Betriebe. Und auch die Versorgung der Menschen in unserer Region.

Maximilian Steigitzer, Zimmerermeister aus Maselheim und Vorstandsmitglied der Handwerkskammer Ulm.

Dieser Kommentar ist erschienen in der DHZ-Ausgabe 22-2025.



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