Meisterlich – und verdient stolz darauf

Neue Experten haben geliefert, jetzt ist die Politik gefordert.

429 neue Meisterinnen und Meister
– das ist echte Handwerksstärke zwischen Ostalb und Bodensee. Unsere neuen Experten haben gezeigt, was Fleiß, Können und Leidenschaft bewirken können. Der Meisterbrief ist kein Zettel, er ist ein Statement: „Ich kann das. Ich übernehme Verantwortung.“ Genau das brauchen wir in unserer Region. Menschen, die anpacken, Betriebe weiterführen, Neue gründen und das Handwerk mit Leben füllen. Jeder Einzelne von ihnen sorgt dafür, dass unsere Heizungen im Winter warm bleiben, Dächer dicht bleiben und unsere Kunden zufrieden sind. Dafür haben sie meinen größten Respekt. Jetzt braucht es die richtigen Rahmenbedingungen, damit dieser Weg für alle bezahlbar bleibt.

Eine höhere Meisterprämie wäre dafür ein wichtiges Zeichen. Und offensichtlich sehen das auch Cem Özdemir und Manuel Hagel so. Wir dürfen gespannt sein, ob sie das auch nach der Wahl noch tun. Es wäre ein Zeichen der Wertschätzung für unsere kommenden Meisterinnen und Meister.

Heute gilt der Applaus aber den aktuellen Meistern – denn sie zeigen: Das Handwerk lebt. Und mit ihnen hat unsere Region eine Zukunft voller bestausgebildeter Handwerker. Mein Glückwunsch!

Doris Leckebusch, Industriekauffrau aus Oberdischingen im Alb-Donau-Kreis und Vorstandsmitglied der Handwerkskammer Ulm.

Dieser Kommentar ist erschienen in der DHZ-Ausgabe 21-2025.



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