Nachwuchs ermutigen, Zukunft gestalten

Wir Handwerkerinnen und Handwerker bringen Leistung. Und zwar jeden Tag. Egal ob auf der Baustelle oder im Büro. Beim Planen und beim Umsetzen mit unseren Werkzeugen. So stellen wir sicher, dass die Menschen in unserer Region mit wichtigen Handwerksleistungen versorgt werden. Denn ohne uns steht vieles still. Wir modernisieren Gebäudetechnik, installieren Photovoltaikanlagen und machen Smart Homes möglich. Wir versorgen unsere Kundinnen und Kunden zwischen Ostalb und Bodensee mit Hörgerät, Brille oder einer neuen Friseur. Handwerk ist systemrelevant. Doch damit wir auch in Zukunft die Menschen in unseren Städten und Gemeinden erfolgreich mit allerlei Handwerksleistungen versorgen können – denken Sie nur an den Bäcker oder Metzger bei Ihnen im Ort –, brauchen wir Nachwuchsfachkräfte. Wir müssen unsere Erfolgsgeschichten nutzen, um junge Menschen für unser Handwerk zu begeistern und ihnen die Karrierechancen aufzuzeigen, die in unseren Berufen auf sie warten. Ein gutes Beispiel sind die rund 500 neuen Meisterinnen und Meister in unserem Kammergebiet. Sie zeigen: Wer hart arbeitet, der kann im Handwerk richtig viel erreichen und Karriere machen. Sich vielleicht sogar selbständig machen oder einen Betrieb übernehmen. Im Handwerk kann man schon in jungen Jahren erfolgreich sein. Man muss sich nur trauen und die Chancen ergreifen, die sich einem bieten. Wir alle sollten die jungen Nachwuchshandwerker in unseren Betrieben darin bestärken und ermutigen, ihre kreativen Ideen einzubringen, neue Wege zu gehen und so die Zukunft mitzugestalten. Denn auch ohne sie würde vieles stillstehen. Und dazu sollten wir es nicht kommen lassen.

Uwe Wöhrle, Elektroinstallateurmeister aus dem Alb-Donau-Kreis und Vorstandsmitglied der Handwerkskammer Ulm.

Dieser Kommentar ist erschienen in der DHZ-Ausgabe 22-2024.



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