Rund 600 Chancen auf einen Ausbildungsplatz im regionalen Handwerk

Immer mehr Abiturienten zwischen Ostalb und Bodensee entscheiden sich für eine Karriere im Handwerk – Ausbildungsberufe mit Bezug zur Energiewende verstärkt nachgefragt

Eine junge Frau arbeitet als Maurerin auf der Baustelle.
Handwerkskammer Ulm

Ob bei der Energie- und Mobilitätswende oder bei der Versorgung von Kunden mit Handwerksleistungen: Wer mit seinen Händen und einem schlauen Kopf etwas Bleibendes schaffen möchte, ist im Handwerk richtig. Jugendliche im Gebiet der Handwerkskammer Ulm können sich aktuell noch auf gut 600 freie Lehrstellen in den unterschiedlichsten Ausbildungsberufen bewerben. Erfreulich ist vor allem, dass seit einigen Jahren auch immer mehr Abiturientinnen und Abiturienten den Weg ins Handwerk finden. Dr. Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm, sagt: „Wir freuen uns darüber, dass das Ansehen und die Nachfrage nach Ausbildungsplätzen im Handwerk bei Abiturienten steigt. Es gelingt uns immer mehr, diesen Schülerinnen und Schülern zu zeigen, wie spannend, attraktiv und modern eine Ausbildung im Handwerk ist.“

Jugendliche können aus über 130 Ausbildungsberufen im Handwerk wählen

Arbeiten mit Menschen, Metall oder doch lieber für den Klimaschutz? Wer sich für ein Handwerk interessiert, hat viele Möglichkeiten. Aktuell werden bei jungen Menschen besonders Ausbildungsberufe, die direkt an der Energiewende mitarbeiten, wie etwa Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik oder Elektroniker, nachgefragt. Eine handwerkliche Ausbildung ist der Grundstein für einen erfolgreichen Karriereeinstieg. Mit dem Gesellenbrief in der Tasche können sich Handwerkerinnen und Handwerker zu Spezialisten in ihrem Gebiet weiterbilden, einen Meisterkurs machen und später ihren eigenen Handwerksbetrieb führen. „Zu jedem Schulabschluss oder Talent gibt es für junge Menschen im Handwerk einen Karriereweg“ so Mehlich. Er empfiehlt: „Einfach ein Praktikum machen und herausfinden, wo die eigenen Stärken und Fähigkeiten liegen“.


Offene Lehrstellen nach Landkreisen:

  • Alb-Donau-Kreis: 84
  • Biberach: 92
  • Bodenseekreis: 49
  • Heidenheim: 43
  • Ostalbkreis: 133
  • Ravensburg: 135
  • Stadtgebiet Ulm: 39