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Hilfe und Informationen für Handwerksbetriebe

Aktuelle Informationen (Geltende Änderungen ab dem 11. Januar 2021)

Verlängerung des Lockdowns ab dem 11. Januar 2021.

Durch die Landesregierung wurde der Lockdown nun offiziell bis zum 31. Januar 2021 verlängert und teilweise verändert. Die Regelungen betreffen überwiegend den privaten Bereich, wie die Verschärfung der Kontaktbeschränkung auf nur noch eine haushaltsfremde Person.

Die Kontaktbeschränkungen gelten allein für den privaten Bereich. Geschäftliche Zusammenkünfte oder Treffen im Rahmen der Arbeit sind unter Einhaltung der allgemein geltenden Hygieneregeln weiter erlaubt.

  • Eine Übersicht finden Sie hier:   
  • Eine Übersicht der geschlossenen und offenen Einrichtungen finden Sie hier.

Die bisher angeordneten Betriebsschließungen bleiben weiterhin bestehen.

Ausdrücklich in die Verordnung mit aufgenommen wurde, dass in den Geschäftslokalen von Handwerkern und Dienstleistern der Verkauf von nicht mit handwerklichen Leistungen oder Dienstleistungen verbundenen Waren untersagt ist; ausgenommen ist notwendiges Zubehör.

Für den Einzelhandel, Ladengeschäfte und Märkte sind nun neben dem Lieferdienst auch Abholangebote, sog. Click&Collect möglich. Kunden können nun – unter Einhaltung eines Zeit- und Hygieneplans zur Kontaktvermeidung – Waren telefonisch oder online bestellen und im Ladengeschäft abholen. Dies ermöglich nun auch Handwerksbetrieben mit angeschlossenem Ladengeschäft einen Abholangebot einzurichten.

Betriebskantinen haben ihren Betrieb einzustellen.

Berufliche Fortbildungen dürfen nur noch durchgeführt werden, wenn diese aufgrund gesetzlicher Vorschriften für die konkret ausgeübte Tätigkeit erforderlich sind, nicht im Rahmen eines Online-Angebotes durchgeführt werden können und unaufschiebbar sind. Dementsprechend wurde dies auch als triftiger Grund zum Verlassen der Wohnung ergänzt: „zur Ausübung von unaufschiebbaren beruflichen, dienstlichen oder akademischen Ausbildung“ darf die Wohnung verlassen werden.

Die aktuelle Regelung, sowie FAQ und ein erklärendes Schaubild finden Sie hier:

    Körpernahe Dienstleistungen wie Kosmetikstudios, Nagelstudios (mit Ausnahme von medizinisch notwendigen Behandlungen), Kosmetische Fußpflege, Friseurbetriebe, Barbershops sind untersagt.

    Eine Erlaubnis zur Durchführung mobiler Dienstleistungen besteht nicht!

    Erlaubt ist die Durchführung medizinisch notwendige Behandlungen. Eine ärztliche Verordnung ist hierfür nicht notwendig. Die Einschätzung der medizinischen Notwendigkeit obliegt der Fachkraft selbst.  Dienstleistungen in Nagelstudios sind im Sinne einer medizinisch notwendigen Behandlung dann zulässig, wenn sie zur Vermeidung oder zur Behandlung z.B. von Pilzerkrankungen, Nagelbettentzündungen bzw. zur Rekonstruktion von pathologisch deformierten Nägeln vorgenommen werden und von entsprechend qualifiziertem Fachpersonal erbracht werden müssen. Laser- und IPL-Studios dürfen medizinisch notwendige Behandlungen wie Narbenbildung durchführen. Medizinisch notwendige Leistungen dürfen auch mobil angeboten werden. Der Verkauf von Waren ist nicht erlaubt.

    Handwerksbetriebe, die keine körpernahen Dienstleistungen anbieten, sind nicht unmittelbar von den Maßnahmen betroffen und können ihre Dienstleistungen weiterhin anbieten. Die Mischsortimentsregel, wird auch analog für die Handwerksbetriebe ausgelegt. Danach können Handwerksbetriebe zusätzlich auch einzelhändlerisch tätig sein, wenn die Handwerks- bzw. Werkstatttätigkeit überwiegt und den Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit darstellt. Überwiegt dagegen der Vertrieb, ist dieser zwar zu schließen, der Werkstatttätigkeit darf aber auch in diesem Fall vollumfänglich nachgekommen werden. Als Regelbeispiele sind unter anderem Schreinereien mit Küchenstudio und Sanitärbetriebe mit Verkaufsausstellung umfasst.
    Achtung: Auch wenn Handwerksbetrieben die Leistung und Öffnung erlaubt ist, gelten für die Kunden die bestehenden Ausgangsbeschränkungen. Kunden können daher nur bei Vorliegen eines Ausnahmetatbestandes (Detailinformationen) das Geschäft aufsuchen.

    • Hier finden Sie eine entsprechende Übersicht.

    Erlaubt ist jedoch der Kundenbesuch Zuhause. Dies gilt jedoch nicht für untersagte Leistungen wie köpernahe Dienstleistungen (Friseur/ Kosmetiker), soweit diese nicht medizinisch notwendig sind.

    Gastronomie Restaurants, Gaststätten, Bars, Kneipen, Imbisse, Cafés und andere gastgewerbliche Einrichtungen müssen schließen. Weiterhin erlaubt ist der Verkauf über die Theke für den Verzehr außer Haus, sowie Abhol- und Lieferdienste. Dabei dürfen auch vor der Lokalität keine Tische, Stehtische oder Tresen für den Verzehr vor Ort aufgestellt und genutzt werden. Metzgereien, Bäckereien, Konditoreien usw. dürfen ebenfalls nur noch Speisen zur Mitnahme, sowie Abhol- und Lieferdienste anbieten. Ein Verzehr vor Ort an Tischen, Stehtischen oder Tresen ist auch hier nicht erlaubt. Aufgrund der seit 12. Dezember geltenden Ausgangsbeschränkung darf Essen nur noch bis 20 Uhr abgeholt werden.
    Handwerksbetriebe, die keine körpernahen Dienstleistungen anbieten, sind nicht unmittelbar von den Maßnahmen betroffen und können ihre Dienstleistungen weiterhin anbieten.

    Handwerksbetriebe die auch einzelhändlerisch tätig sind, dürfen ihre Waren nur insoweit verkaufen, wie sie sie für Ihre handwerkliche Leistung benötigen. Alle anderen Waren dürfen nur über Click und Collect vertrieben werden. Bspw.: Fliesen dürfen verkauft werden, wenn diese auch durch den Handwerker verlegt werden, der alleinige Verkauf ohne Verlegung ist jedoch nur im Wege der telefonischen bzw. online Bestellung und Abholung möglich. (näheres hier)

    Baumärkte, Verkaufsstätten für Baustoffe und Gartenbaubedarf sowie Verkaufsstätten des Landhandels sind für den Publikumsverkehr geschlossen. Sie dürfen jedoch einen Abhol- und Lieferdienst für gewerbliche Kunden einrichten.
    Personen dürfen ihrer Arbeit nachgehen, wenn sie nicht in einer aufgrund der Corona-Regeln zu schließenden Einrichtung tätig sind. So dürfen zum Beispiel mehrere Handwerker aus einer unbeschränkten Anzahl von Haushalten auf einer Baustelle arbeiten – hier gilt allerdings seit dem 1. Dezember eine Maskenpflicht. Der Arbeitgeber ist für die Einhaltung der Hygieneauflagen aus § 4 der Corona-Verordnung des Landes sowie zur gesundheitlichen Fürsorge gemäß § 3 Arbeitsschutzgesetz und § 618 Bürgerliches Gesetzbuch verpflichtet.
    Wichtig: Auch in Arbeits- und Betriebsstätten ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Dies gilt nicht am Platz, wenn zu anderen Personen ein Abstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann.

    Der Lockdown ist zunächst bis zum 31. Januar 2021 befristet.

    Aktuelle Informationen finden Sie hier.

    Aktuelle Corona Informationen des Landes Baden-Württemberg

        Mitarbeiter der Handwerkskammer Ulm stehen Ihnen für Fragen in Zusammenhang mit Corona per Mail zur Verfügung. Die Mitarbeiter werden sich zeitnah bei Ihnen melden. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass es aufgrund der Vielzahl der Anfragen zu zeitlichen Verzögerungen kommen kann.

        Bitte wenden Sie sich bei Fragen zur:

        Corona-Verordnung und Betriebsschließungen, an:  

        Tanja Krisp (Rechtsberatung)

        Telefon 0731 1425-6108

        t.krisp@hwk-ulm.de



        Finanzhilfen und allgemeine Fragen, an:  

        Roman Gottschalk (betriebswirtschaftliche Beratung)

        0731 1425-6375

        r.gottschalk@hwk-ulm.de



        Hotline Direktantrag Soloselbständige
        Sie sind soloselbständig, haben bislang keinen Antrag auf Überbrückungshilfe gestellt und
        möchten mit dem Direktantrag im eigenem Namen (ohne prüfenden Dritten) bis 5000,- Euro November- und Dezemberhilfe beantragen?

        Wenden Sie sich an den Service-Desk für Solo-Selbständige:
        Service-Hotline 030 1200-21034
        Servicezeiten Montag bis Freitag von 8 – 18 Uhr



        Weitere Hinweise:

          Finanzhilfen

          Viele Betriebe leiden unter den Auswirkungen der Corona Krise und sehen die wirtschaftliche Stabilität ihres Betriebes gefährdet. Durch das Bundesfinanz- und Bundeswirtschaftministerium wurde gemeinsam mit der Landesregierung Baden Württemberg ein umfassendes Maßnahmenpaket entwickelt. Dadurch werden vor allem schnelle Liquiditätshilfen ermöglicht.

          Eine umfassende Aufstellung aller zur Verfügung stehender Maßnahmen zur Liquiditätssicherung, inklusive zu beachtender Fristen und Ansprechpartner finden Sie hier, sowie in der Broschüre des Wirtschaftsministeriums zu den Förderprogrammen des Landes Baden-Württemberg in der Corona-Krise. Anhand dieser Unterlagen können Sie sich einen Überblick über die konkret bestehenden, weitreichenden Hilfestellungen für Betriebe anlässlich der Pandemie verschaffen.

          Im folgenden haben wir Ihnen weitergehende Informationen zu den wichtigsten Maßnahmen zusammengestellt.

          Antrag auf Dezemberhilfe ist jetzt möglich.

          Betriebe, die auf Grund der Bund-Länder-Beschlüsse vom 28. Oktober und 25. November 2020 schließen mussten und antragsberechtigt sind, können für November die „Novemberhilfe“ beantragen und für Dezember die „Dezemberhilfe“.

          Die Antragstellung erfolgt über die IT-Plattform der Überbrückungshilfe (www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de). Der Antrag wird wie bei der Novemberhilfe über Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder andere Dritte erfolgen.

          Soloselbstständige, die nicht mehr als 5.000 Euro Förderung beantragen, können die Anträge mit ihrem ELSTER-Zertifikat direkt stellen.

          Weitere Informationen finden Sie hier.



          Antrag auf Dezemberhilfe ist jetzt möglich.

          Betriebe, die auf Grund der Bund-Länder-Beschlüsse vom 28. Oktober und 25. November 2020 schließen mussten und antragsberechtigt sind, können für November die „Novemberhilfe“ beantragen und für Dezember die „Dezemberhilfe“.

          Die Antragstellung erfolgt über die IT-Plattform der Überbrückungshilfe (www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de). Der Antrag wird wie bei der Novemberhilfe über Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder andere Dritte erfolgen.

          Soloselbstständige, die nicht mehr als 5.000 Euro Förderung beantragen, können die Anträge mit ihrem ELSTER-Zertifikat direkt stellen.

          Weitere Informationen finden Sie hier.

          Die Überbrückungshilfe II läuft derzeit noch bis zum 31. Dezember 2020.

          Sie wird nun als Überbrückungshilfe III bis Ende Juni 2021 verlängert und erweitert.

          Alle Infos dazu finden Sie hier.

          Seit 26. Oktober können nun auch Betriebe Stabilisierungshilfe für das Hotel- und Gaststättengewerbe erhalten, die zwischen mindestens 30 und 50 Prozent ihres Umsatzes im Bereich des Hotel- und Gaststättengewerbes erzielen.  Weitere Details finden Sie hier.

          Betriebe die von der Schließung im November betroffen sind, können vereinfachte Stundungsanträge stellen. Dadurch kann die Zahlung um einen Monat aufgeschoben werden. Hierbei fallen keine Stundungszinsen wie sonst üblich an. Auf Sicherheitsleistungen wird ebenfalls verzichtet.

          Weitere Informationen finden Sie in unserem Beitrag.

          Als mittelständisches Unternehmen können Sie mit diesem Förderdarlehen ihren Liquiditätsbedarf decken.

          Für dringenden „coronabedingten“ Bedarf steht seit 1. Juni 2020 die Programmvariante Liquiditätskredit Plus mit zusätzlichen Förderelementen zur Verfügung. Die Variante Liquiditätskredit führt das bisher bekannte Betriebsmitteldarlehen fort.

          Die Antragstellung erfolgt über Ihre Hausbank.

          Weitere Informationen finden Sie hier.

          Die Details zum Schnellkredit-Programm finden Sie ab sofort (15.04.2020, 9:00 Uhr) auf der Homepage der KFW.

          Der Darlehensantrag wird nicht bei der KfW, sondern bei der Hausbank gestellt.



          Über das Finanzierungsportal der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg können Anträge für die neue Sofortbürgschaft eingestellt werden, mit der kleine Unternehmen bis 10 Mitarbeitern bei Finanzierungen bis max. 250.000 Euro unterstützt werden.

          Bundesfinanzministerium verlängert diverse steuerliche Hilfemaßnahmen.

          Das Bundesministerium für Finanzen hat nunmehr mit dem nachfolgend dargestellten Schreiben verschiedene steuerliche Hilfemaßnahmen verlängert bzw. diese erweitert. Mit dem Schreiben des Bundesministerium für Finanzen „Steuerliche Maßnahmen zur Berücksichtigung der Auswirkungen des Coronavirus“ vom 22. Dezember 2020 werden die Stundung im vereinfachten Verfahren sowie ein Absehen von Vollstreckungsmaßnahmen (Vollstreckungsaufschub) im vereinfachten Verfahren und die Anpassung von Vorauszahlungen im vereinfachten Verfahren neu geregelt.

          Das Schreiben und weitere Informationen finden Sie hier.

          Ansprechpartner bei allen steuerlichen Fragen ist Ihr Steuerberater und das jeweils zuständige Finanzamt.

          Arbeitnehmer und auch Selbstständige können zur Sicherung Ihres Lebensunterhaltes Grundsicherung (Arbeitslosengeld II) bei der Agentur für Arbeit beantragen.

          Hier finden Sie ein Informationsblatt zur Corona-Grundsicherung.

          Corona: 15 Tipps zum Steuern sparen trotz Krise lesen Sie hier.

          Durch die Pandemie kommt es vielfach zu Schwierigkeiten in der Vertragsabwicklung. Verträge können nicht oder nicht in der vereinbarten Zeit erfüllt werden. In einem Informationsblatt erfahren Sie, welche Rechte und Pflichten für die Vertragsparteien bestehen. Unsere Berater der Rechtsabteilung sind für Ihre Fragen gerne für Sie da und besprechen mit Ihnen den konkreten Sachverhalt.

          Informationsblatt: Zivilrechtliche Folgen von Leistungsausfällen im Zuge des Coronavirus

          Auch der Grenzverkehr erlebt durch die Covid-19 Pandemie massive Veränderungen. Über Handwerk International erhalten Sie alle notwendigen Informationen, was und wie Auslandsgeschäfte aktuell noch möglich sind.

          Für Reiserückkehrer gelten die Regelungen der Einreiseverordnung Baden-Württemberg. Ausführliche Informationen finden Sie in den FAQs.

          Die Krisenberatung Corona wird bis 30. Juni 2021 verlängert: Kleine und mittlere Betriebe sowie Soloselbständige, die unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie durch massive Einbrüche bei den Umsätzen, wegfallende Aufträge oder nicht rechtzeitige Lieferung von Vorprodukten zu leiden haben erhalten Hilfestellung, ihre unternehmerische Lage zu bewerten, die nächsten Schritte zu planen und Möglichkeiten der Liquiditätssicherung auszuloten.

          Die Krisenberatung Corona wird von den Beratungsdiensten RKW Baden-Württemberg, Beratungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Handwerk und Mittelstand (BWHM) und DEHOGA Beratung und Unternehmensberatung Handel (UBH) durchgeführt.

          Pro Betrieb können bis zu vier kostenlose Beratungstage in Anspruch genommen werden. 

          Weitere Informationen finden Sie hier.





          Arbeitsrecht

          Wie verhält es sich mit den Lohnzahlungen, wenn der Betrieb geschlossen ist. Kann ich einen Mitarbeiter aus Vorsicht nachhause schicken und wie gehe ich mit Arbeitnehmern um, die sich aufgrund der geschlossenen Schulen und Kindergärten um ihre Kinder kümmern müssen? Die häufigsten Fragen rund um die Vergütung von Arbeitnehmern während der Corona-Krise finden Sie hier: FAQ – Vergütung Corona

          Grundsätzlich gilt: Wer nicht erkrankt ist, muss zur Arbeit erscheinen. Dennoch obliegt dem Arbeitgeber nach wie vor die Fürsorgepflicht für seine Arbeitnehmer: FAQ zu arbeitsrechtlichen Auswirkungen (Bundesministerium für Arbeit und Soziales)

          Die Verbreitung des Coronavirus und die damit einhergehenden Eindämmungsmaßnahmen können zu Lieferengpässen oder erheblichen Arbeitsausfällen führen. Ein dabei entstehender Entgeltausfall kann mit einem vereinfachten Bezug von Kurzarbeitergeld ausgeglichen werden.
          Die Erleichterungen und Sonderregelungen auf einen Blick:

          • Anspruch auf Kurzarbeitergeld besteht, wenn mindestens 10 Prozent der Beschäftigten einen Arbeitsentgeltausfall von mehr als 10 Prozent haben
          • Anfallende Sozialversicherungsbeiträge für ausgefallene Arbeitsstunden werden zu 100 Prozent erstattet.
          • Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer können ebenfalls in Kurzarbeit gehen und haben Anspruch auf Kurzarbeitergeld.
          • Auf den Aufbau negativer Arbeitszeitsalden (wenn dies tarifvertraglich geregelt ist) wird verzichtet, lediglich Überstunden müssen abgebaut werden.
            Zudem muss kein Erholungsurlaub aus dem laufenden Kalenderjahr eingebracht werden, es muss bestätigt werden, dass Resturlaubsansprüche aus dem Vorjahr vorrangig abgebaut wurden.
          • Die Bezugszeit für das Kurzarbeitergeld soll auf bis zu 24 Monate verlängert werden, maximal bis Ende 2021 – dafür sprach sich am Freitag auch die Länderkammer in Berlin aus. Die Verlängerung soll für alle Betriebe mit einem Beginn der Kurzarbeit bis Ende 2020 gelten.
          • Der Vordruck zur Anzeige von Kurzarbeit wurde auf eine Seite stark verkürzt.
          • Die Gründe des Arbeitsausfalls müssen nur noch in einfacher Form dargelegt werden.
          • Einzelvertragliche Vereinbarungen bzw. Änderungskündigungen zur Einführung der Kurzarbeit müssen nicht mehr mit der Anzeige eingebracht werden, sondern nur noch zur Prüfung vorgehalten werden.

          Einen Entwurf für eine Vereinbarung finden Sie hier: Mustervereinbarung Kurzarbeitergeld.

          Weitere Informationen hierzu und den Online Antrag finden Sie unter: Bundesagentur für Arbeit.

          Agentur für Arbeit: U:DO unterstützt bei der Anzeige und dem Antrag von Kurzarbeitergeld



          Muss Kurzarbeit erneut angezeigt werden?

          Betriebe, die mindestens drei Monaten voll gearbeitet haben und in dieser Zeit kein Kurzarbeitergeld bezogen haben, müssen Kurzarbeit erneut anzeigen, um im Bedarfsfall wieder Kurzarbeitergeld beantragen zu können. Weitere Informationen finden Sie hier.

          Es ist nun möglich Minijobber häufiger als eigentlich vereinbart einzusetzen.

          Die Agentur für Arbeit hat damit auf den aktuell tatsächlich bestehenden Bedarf reagiert.

          Nähere Informationen erfahren Sie hier:

          Verdienstausfallentschädigungen bzw. Erstattung an den Arbeitgeber nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) Stand: 28.03.2020

          Wer kann eine Entschädigung vom Gesundheitsamt erhalten?

          Nach Infektionsschutzgesetz gilt: Wer als Ausscheider, Ansteckungsverdächtiger, Krankheitsverdächtiger oder sonstiger Träger von Krankheitserregern im Sinne des § 2 Nr. 5, 6 und 7 Infektionsschutzgesetz einem Tätigkeitsverbot unterworfen oder als Ausscheider oder Ansteckungsverdächtiger abgesondert wurde und dadurch einen Verdienstausfall erleidet, kann nach § 56 Abs. 1 Infektionsschutzgesetz eine Entschädigung in Geld erhalten.

          Kurz: wer durch eine Anordnung vom Gesundheitsamt verpflichtet wurde, sich in häusliche Quarantäne zu begeben, kann eine Entschädigung beim Gesundheitsamt beantragt werden. Eine reine Empfehlung, zu Hause zu blieben, z. B. bei Reiserückkehrern aus Risikogebieten, begründet keine Entschädigungsansprüche.

          Sie erhalten die Anordnung in schriftlicher Form. Ohne Anordnung haben Sie keinen Anspruch auf Entschädigungsleistungen!

          Grundsätzlich ist der Arbeitgeber verpflichtet, die Entschädigung zunächst für das Gesundheitsamt auszahlen. Anschließend kann sich der Arbeitgeber die ausgezahlten Beträge vom Gesundheitsamt erstatten lassen. Zahlt der Arbeitgeber nicht, hat der Arbeitnehmer selbst einen Anspruch gegenüber dem Gesundheitsamt.

          Wichtig: Die Entschädigung erhalten Sie nur für den Fall der angeordneten Quarantäne! Freiwillige Quarantäne, Krankheit oder Abwesenheit des Arbeitnehmers aufgrund Kinderbetreuung fallen nicht unter das Infektionsschutzgesetz.

          Wie hoch ist die Entschädigung?

          Für die ersten sechs Wochen wird eine Entschädigung in Höhe des Verdienstausfalls, anschließend eine Entschädigung in Höhe des Krankengeldes gewährt.

          Auch Selbständige können Entschädigungen nach Infektionsschutzgesetz erhalten (§ 56 Abs. 3 S. 4 Infektionsschutzgesetz: ein Zwölftel des Arbeitseinkommens (§ 15 des Vierten Buches Sozialgesetzbuch) aus der entschädigungspflichtigen Tätigkeit, evtl. Erstattung nach § 56 Abs. 4 S. 2 Infektionsschutzgesetz: Ersatz für weiterlaufende, nicht gedeckten Betriebsausgaben in angemessenem Umfang).

          Wie wird die Entschädigung beantragt?

          Entschädigungs- und Erstattungsanträge sind innerhalb einer Frist von drei Monaten nach Ende der häuslichen Quarantäne bei dem Gesundheitsamt einzureichen, in dessen Bereich der Betroffene seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.

          Hier finden Sie den Antrag auf Verdienstausfallentschädigung





          Was jede/r beachten sollte

          Um sich vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen, gelten die üblichen hygienischen Maßnahmen wie bei anderen Krankheitserregern auch: gründliches Händewaschen, die Verwendung von Desinfektionsmitteln, beim Husten und Niesen Abstand von anderen Personen nehmen, sich dabei abwenden und Erkrankten lieber nicht die Hand schütteln.





          Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat ein umfassendes Merkblatt zum Infektionsschutz verfasst – sowie ein Poster, das Sie in Ihrem Betrieb aufhängen können. Ein Aushang zum Schutz Ihres Betriebs steht ebenfalls für Sie zum Download bereit.

          Hier finden Sie den Antrag auf Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz.

          Wer aufgrund behördlicher angeordneter Quarantäne einen Verdienstausfall erleidet, erhält nach dem Infektionsschutzgesetz eine Entschädigung. Bei Arbeitnehmern hat zu nächst der Arbeitgeber die Entschädigung auszuzahlen. Die ausgezahlten Beträge werden dem Arbeitgeber dann auf Antrag erstattet.

          Ein Merkblatt über die Anwendungsfragen des Infektionsschutzgesetzes finden Sie hier.

          Hier finden Sie den Antrag auf Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz und ausführliche FAQs.

          Welche Richtlinien für die Gestaltung von Baustellen gelten finden Sie hier im Punkt „Informationen zu Arbeitsrecht- und Arbeitsschutz“.

          Für Fragen der betrieblichen „Corona-Organisation“ bieten die einzelnen Betriebsgenossenschaften grundsätzlich Hilfestellungen an.

          Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat nun umfassende Ausführungen zum Arbeitsschutzstandard für mehr Sicherheit und Gesundheit beim Arbeiten in der Pandemie veröffentlicht.



          Eine Broschüre zu den SARS-CoV-2 Arbeitsschutzstandard für das Baugewerbe finden Sie hier.

          Sowie weitere Informationen zu den Regelungen, welche jetzt auf dem Bau gelten.



          Covid19: Welche Schutzmasken sind sinnvoll? Weitere Informationen finden Sie hier.



          Der Notfall-Ordner der Handwerkskammern gibt eine erste Hilfestellung zur Bearbeitung einzelner Aufgaben und Schwerpunkte zum Thema Notfallvorsorge. Es bietet eine Grundlage, um erste Fragen aufzufangen und kann helfen, solche schwierigen Situationen in den Griff zu bekommen.

          Gerne unterstützen wir Sie dabei.

          Welche Finanzhilfe für Friseurbetriebe?


          Friseure sind antragsberechtigt für die Überbrückungshilfe Phase III.  

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          Arbeitgeberbescheinigung für Handwerksbetriebe


          Eine Vorlage finden Sie hier.

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          Aktuelle Corona-Hilfen auf einen Blick


          Welche Finanzhilfen bereitstehen und wie diese beantragt werden können.

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