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Hilfe und Informationen für Handwerksbetriebe

Mitarbeiter der Handwerkskammer Ulm stehen Ihnen für Fragen in Zusammenhang mit Corona zur Verfügung. Die Mitarbeiter werden sich zeitnah bei Ihnen melden. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass es aufgrund der Vielzahl der Anfragen zu zeitlichen Verzögerungen kommen kann.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen zur:

Corona-Verordnung und Betriebsschließungen, an:  

Tanja Krisp (Rechtsberatung)

Telefon 0731 1425-6108

t.krisp@hwk-ulm.de

Finanzhilfen und allgemeine Fragen, an:  

Roman Gottschalk (betriebswirtschaftliche Beratung)

0731 1425-6375

r.gottschalk@hwk-ulm.de

Hotline Direktantrag Soloselbständige

Sie sind soloselbständig, haben bislang keinen Antrag auf Überbrückungshilfe gestellt und

möchten mit dem Direktantrag im eigenem Namen (ohne prüfenden Dritten) bis 5000,- Euro November- und Dezemberhilfe beantragen?

Wenden Sie sich an den Service-Desk für Solo-Selbständige:
Service-Hotline 030 1200-21034
Servicezeiten Montag bis Freitag von 8 – 18 Uhr

Aktuelle Informationen

Neue Maßnahmen ab 19. April 2021

Die Corona-Verordnung wurde bis zum 16. Mai 2021 verlängert. Die aktuelle  Fassung finden Sie hier.

Bitte wenden Sie sich bei weitergehenden Fragen an das für Ihren Landkreis zuständige regionale Ordnungsamt, da dieses die regionalen Inzidenzzahlen beurteilen kann.



Wichtige Änderungen für das Handwerk:

Liegt die 7-Tage-Inzidenz über 100 gilt die sog. „Notbremse“. Welcher Inzidenzwert in Ihrem Landkreis gilt, erfahren Sie hier:  Informationen der Kommunen und Landkreise.

Im Falle der Notbremse gilt:

  • Friseurbetriebe dürfen geöffnet bleiben, jedoch ausschließlich Friseurdienstleistungen vornehmen. Kunden müssen den Nachweis eines tagesaktuellen negativen COVID-19-Schnelltest vorlegen. Schnelltest ist dabei ein Antigentest, der durch einen geschulten Dritten vorgenommen und ausgewertet wurde oder durch den Probanden selbst, jedoch unter Anleitung oder Überwachung und anschließender Ergebnisauswertung eines geschulten Dritten. Neu ist, dass dem tagesaktuellen negativen Testergebnis eine Impfdokumentation oder der Nachweis einer bestätigten und genesenen Infektion gleich steht. Auch Kinder müssen als Kunden einen negativen Test vorlegen. Welche dieser Voraussetzungen der Kunde erfüllt, muss nicht dokumentiert werden. Seine Kontaktdaten müssen jedoch – wie gewohnt – zur Nachverfolgung festgehalten werden. Für die Mitarbeitenden der Friseurbetriebe braucht es außerdem ein Testkonzept.
  • Körpernahe Dienstleistungen müssen schließen. Medizinisch notwendige Behandlungen sind unter den oben genannten Voraussetzungen (siehe Friseurbetriebe) weiterhin erlaubt.
  • Ausgangsbeschränkung von 21 bis 5 Uhr. Zur Berufsausübung ist es weiterhin erlaubt die Wohnung zu verlassen.
  • Für den nicht zu schließenden Einzelhandel gilt: Auf den ersten 800 Quadratmetern (m²) Verkaufsfläche darf sich pro 20 m² Verkaufsfläche nur ein Kunde aufhalten. Darüber hinaus darf sich nur ein Kunde pro 40 m² Verkaufsfläche aufhalten. In einem Ladengeschäft mit 600 m² Verkaufsfläche dürfen sich also maximal 30 Kundinnen und Kunden aufhalten. Bei 1.200 m² Verkaufsfläche wäre das Limit bei 50 Kundinnen und Kunden erreicht (800 m² = 40 Kundinnen und Kunden + weitere 400 m² = 10 Kundinnen und Kunden).
  • Click&Collect bleibt für die geschlossenen Einzelhandelsbetriebe auch in der Notbremse weiterhin möglich.
Unabhängig von der „Notbremse“ gilt für körpernahe Dienstleistungen:
  • Bei den Behandlungen müssen sowohl die Kunden als auch die Beschäftigen eine medizinische Maske oder eine FFP2-/KN95-/N95-Maske tragen.
  • Beim Angebot von Dienstleistungen, bei denen eine solche Maske nicht oder nicht dauerhaft getragen werden kann, müssen Kunden den Nachweis eines tagesaktuellen negativen COVID-19-Schnelltests, einer Impfdokumentation oder einer bestätigten Infektion vorlegen. Zudem braucht es für die Mitarbeitenden der Betriebe außerdem ein Testkonzept.
  • Die Kontaktdaten der Kunden müssen vor Ort zur möglichen Kontaktnachverfolgung dokumentiert werden.
  • Eine Behandlung ist nur nach vorheriger Terminvereinbarung erlaubt.
Hinweise zur Testpflicht

Das Bundeskabinett hat neben der bundesweiten „Notbremse“ auch eine Testpflicht für Unternehmen beschlossen. Für besonders gefährdete Beschäftigte, die körpernahe Dienstleistungen ausführen, müssen Arbeitgeber mindestens zweimal die Woche Tests anbieten.

  • Zuverlässige Test-Kits können Sie hier bestellen.
  • FAQ – Testverfahren für MitarbeiterInnen finden Sie hier.

Impfberechtigung für das Handwerk

Waren bisher nur Friseure, die in stationären und teilstationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen tätig sind und regelmäßig Friseurleistungen bei Bewohnern oder Patienten erbringen, von der Impfpriorisierung erfasst, sind nun auch Gewerke mit regelmäßig unmittelbaren Patientenkontakt umfasst:

  • Augenoptiker
  • Hörakustiker
  • Orthopädieschuhtechniker
  • Orthopädietechniker
  • Zahntechniker
  • Bestatter, die Kontakt mit SARS-CoV-2 infizierten Leichnamen haben.
  • Friseure, die in  die in stationären und teilstationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen tätig sind und regelmäßig Friseurleistungen bei Bewohnern oder Patienten erbringen. Erforderlich ist hier eine Bescheinigung der Einrichtung in der die Leistung erbracht wird:  Bescheinigung zur Impfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2

Nähere Informationen zu den impfberechtigten Personengruppen in Baden-Württemberg finden Sie unter: Impfberechtigte Personengruppen in Baden-Württemberg.

Weitere Informationen finden Sie hier: www.impfen-bw.de



Ab 25. Januar 2021 ist in einigen Bereichen das Tragen medizinischer Masken Pflicht.

Für das Handwerk relevante Bereiche:

  • Unter medizinischen Masken sind OP-Masken (DIN EN 14683:2019-10) oder FFP2 (DIN EN 149:2001) respektive Masken der Normen KN95/N95 zu verstehen.
  • Bei der Nutzung des öffentlichen Personenverkehrs, insbesondere in Eisenbahnen, Straßenbahnen, Bussen, Taxen, an Bahn- und Bussteigen.
  • Im Einzelhandel
  • In Arbeits- und Betriebsstätten sowie Einsatzorten.
  • Bei Mitfahrten von haushaltsfremden Personen im Auto gilt für alle Insassen eine Maskenpflicht (medizinische Maske oder FFP2-/KN95-/N95-Maske). Paare, die nicht zusammenleben, gelten auch hier als ein Haushalt.

Seit dem 1. Dezember 2020 gilt die Maskenpflicht auch an Arbeits- und Betriebsstätten, wenn man den Abstand von 1,5 Metern zu Kolleg*innen nicht einhalten kann. Auf jeden Fall aber im Kundenkontakt. Das betrifft vor allem neben geschlossenen Räumen, insbesondere Flure, Treppenhäuser, Teeküchen, Pausenräume, sanitäre Einrichtungen und sonstige Begegnungsflächen. Auch für das Betriebsgelände, Arbeitsstätten unter freiem Himmel und Baustellen gilt eine Maskenpflicht – siehe auch § 2 Arbeitsstättenverordnung. Ab dem 25. Januar 2021 müssen auch hier mindestens medizinische Masken getragen werden. Bei Atemschutzmasken (FFP2/KN95/N95) sind die Arbeitsschutzbestimmungen im Umgang mit solchen Masken einzuhalten.

Hinweise, auch zu den unten stehenden Fragen, finden Sie hier.

In Räumen mit Kundenverkehr ohne einen anderweitigen mindestens gleichwertigen baulichen Schutz, wie etwa eine Trennvorrichtung aus Plexiglas gilt die Maskenpflicht. Aus infektiologischer Sicht muss gewährleistet sein, dass die Trennscheibe nicht nur frontal zwischen Kunden und Angestellten aufgebaut wird, sondern auch ein seitlicher Schutz besteht. Nur dann kann dieser als gleichwertig zu einem Mundschutz angesehen werden. Seit dem 1. Dezember gilt die Maskenpflicht auch an Arbeits- und Betriebsstätten, wenn kein Abstand von 1,5 Metern zu anderen Menschen gehalten werden kann. Diese Pflicht betrifft neben geschlossenen Räumen, insbesondere Flure, Treppenhäuser, Teeküchen, Pausenräume, sanitäre Einrichtungen und sonstige Begegnungsflächen. Davon eingeschlossen sind auch Arbeitsplätze im Freien und Baustellen. Die Arbeitgeber sind dafür verantwortlich, Masken für ihr Personal zur Verfügung zu stellen. Ab dem 25. Januar 2021 müssen auch hier mindestens medizinische Masken getragen werden. Bei Atemschutzmasken (FFP2/KN95/N95) sind die Arbeitsschutzbestimmungen im Umgang mit solchen Masken einzuhalten.

Die Maskenpflicht am Arbeitsplatz bezieht sich auch auf Arbeitsorte. So gilt die Maskenpflicht auch wenn ein Handwerker Arbeiten bei einem Kunden vor Ort ausrichtet und nicht dauerhaft ein Abstand von mindesten 1,5 Metern eingehalten werden kann.  Ab dem 25. Januar 2021 müssen auch hier mindestens medizinische Masken getragen werden. Bei Atemschutzmasken (FFP2/KN95/N95) sind die Arbeitsschutzbestimmungen im Umgang mit solchen Masken einzuhalten.

Neue Corona-Arbeitsschutzverordnung

Arbeitgeber haben ihren Beschäftigten im Falle von Büroarbeit oder vergleichbaren Tätigkeiten anzubieten, diese Tätigkeiten in deren Wohnung auszuführen, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen (Homeoffice). Mehr Information finden Sie hier. 

Betriebsbedingte Zusammenkünfte mehrerer Personen sind auf das betriebsnotwendige Minimum zu reduzieren.

Müssen Räume von mehreren Personen gleichzeitig genutzt werden, müssen pro Person 10 m² zur Verfügung stehen.

In Betrieben ab 10 Beschäftigten müssen diese in möglichst kleine, feste Arbeitsgruppen eingeteilt werden.

Arbeitgeber müssen ihren Beschäftigten medizinische Gesichtsmasken zur Verfügung stellen. Es wird spezifiziert, dass es sich hierbei um medizinische Gesichtsmasken (Mund-Nase-Schutz), FFP2-Masken oder um in der Anlage zur Verordnung näher bezeichnete vergleichbare Atemschutzmasken handeln kann

Die Verordnung tritt voraussichtlich kommenden Mittwoch, den 27. Januar 2021, in Kraft und ist bis zum 15. März 2021 befristet.

Handwerk & Corona – Was sonst noch wichtig ist
Konzept

Die Corona-Pandemie erlegt auch Unternehmen neue Pflichten auf, mit dem Ziel, die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen. Eine dieser Pflichten ist die Erstellung eines Hygienekonzepts zum Schutz vor SARS-CoV-2-Infektionen. Im Zusammenhang mit den aktuellen Öffnungsschritten wird von den Überwachungsbehörden häufiger die Vorlage eines Hygienekonzepts von den Betrieben verlangt. Ein solches Hygienekonzept muss individuell für das Unternehmen erstellt werden.

Um Ihnen hier die Arbeit zu erleichtern, haben wir eine Arbeitshilfe entwickelt, aus der Sie ersehen können, wie ein solches Hygienekonzept aufgebaut sein kann. In der Arbeitshilfe sind auch Beispiele für Hygienemaßnahmen formuliert, die Sie – sofern sie zutreffend sind – für Ihren Betrieb übernehmen, auf Ihre Belange anpassen und beliebig ergänzen können. Die Liste der genannten Beispiele erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Gaststätten, Bars, Kneipen, Imbisse, Cafés und andere gastgewerbliche Einrichtungen müssen schließen. Weiterhin erlaubt ist der Verkauf über die Theke für den Verzehr außer Haus, sowie Abhol- und Lieferdienste. Dabei dürfen auch vor der Lokalität keine Tische, Stehtische oder Tresen für den Verzehr vor Ort aufgestellt und genutzt werden. Metzgereien, Bäckereien, Konditoreien usw. dürfen ebenfalls nur noch Speisen zur Mitnahme, sowie Abhol- und Lieferdienste anbieten. Ein Verzehr vor Ort an Tischen, Stehtischen oder Tresen ist auch hier nicht erlaubt. Aufgrund der seit 12. Dezember geltenden Ausgangsbeschränkung darf Essen nur noch bis 20 Uhr abgeholt werden.

Handwerksbetriebe die auch einzelhändlerisch tätig sind, dürfen ihre Waren nur insoweit verkaufen, wie sie sie für Ihre handwerkliche Leistung benötigen. Alle anderen Waren dürfen nur über Click und Collect vertrieben werden. Bspw.: Fliesen dürfen verkauft werden, wenn diese auch durch den Handwerker verlegt werden, der alleinige Verkauf ohne Verlegung ist jedoch nur im Wege der telefonischen bzw. online Bestellung und Abholung möglich. (näheres hier)

Weitere Hinweise:

Finanzhilfen

Viele Betriebe leiden unter den Auswirkungen der Corona Krise und sehen die wirtschaftliche Stabilität ihres Betriebes gefährdet. Durch das Bundesfinanz- und Bundeswirtschaftministerium wurde gemeinsam mit der Landesregierung Baden Württemberg ein umfassendes Maßnahmenpaket entwickelt. Dadurch werden vor allem schnelle Liquiditätshilfen ermöglicht.

Eine umfassende Aufstellung aller zur Verfügung stehender Maßnahmen zur Liquiditätssicherung, inklusive zu beachtender Fristen und Ansprechpartner finden Sie hier, sowie in der Broschüre des Wirtschaftsministeriums zu den Förderprogrammen des Landes Baden-Württemberg in der Corona-Krise. Anhand dieser Unterlagen können Sie sich einen Überblick über die konkret bestehenden, weitreichenden Hilfestellungen für Betriebe anlässlich der Pandemie verschaffen.

Im folgenden haben wir Ihnen weitergehende Informationen zu den wichtigsten Maßnahmen zusammengestellt.

Antrag auf Dezemberhilfe ist jetzt möglich.

Betriebe, die auf Grund der Bund-Länder-Beschlüsse vom 28. Oktober und 25. November 2020 schließen mussten und antragsberechtigt sind, können für November die „Novemberhilfe“ beantragen und für Dezember die „Dezemberhilfe“.

Die Antragstellung erfolgt über die IT-Plattform der Überbrückungshilfe (www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de). Der Antrag wird wie bei der Novemberhilfe über Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder andere Dritte erfolgen.

Soloselbstständige, die nicht mehr als 5.000 Euro Förderung beantragen, können die Anträge mit ihrem ELSTER-Zertifikat direkt stellen.

Weitere Informationen finden Sie hier.



Antrag auf Dezemberhilfe ist jetzt möglich.

Betriebe, die auf Grund der Bund-Länder-Beschlüsse vom 28. Oktober und 25. November 2020 schließen mussten und antragsberechtigt sind, können für November die „Novemberhilfe“ beantragen und für Dezember die „Dezemberhilfe“.

Die Antragstellung erfolgt über die IT-Plattform der Überbrückungshilfe (www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de). Der Antrag wird wie bei der Novemberhilfe über Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder andere Dritte erfolgen.

Soloselbstständige, die nicht mehr als 5.000 Euro Förderung beantragen, können die Anträge mit ihrem ELSTER-Zertifikat direkt stellen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Die Überbrückungshilfe II läuft noch bis zum 31. März 2021.

Sie wird nun als Überbrückungshilfe III bis Ende Juni 2021 verlängert und erweitert. Die Antragstellung der Überbrückungshilfe III ist ab sofort möglich. 

Alle Infos dazu finden Sie hier.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Als mittelständisches Unternehmen können Sie mit diesem Förderdarlehen ihren Liquiditätsbedarf decken.

Für dringenden „coronabedingten“ Bedarf steht seit 1. Juni 2020 die Programmvariante Liquiditätskredit Plus mit zusätzlichen Förderelementen zur Verfügung. Die Variante Liquiditätskredit führt das bisher bekannte Betriebsmitteldarlehen fort.

Die Antragstellung erfolgt über Ihre Hausbank.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Die Details zum Schnellkredit-Programm finden Sie ab sofort (15.04.2020, 9:00 Uhr) auf der Homepage der KFW.

Der Darlehensantrag wird nicht bei der KfW, sondern bei der Hausbank gestellt.



Über das Finanzierungsportal der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg können Anträge für die neue Sofortbürgschaft eingestellt werden, mit der kleine Unternehmen bis 10 Mitarbeitern bei Finanzierungen bis max. 250.000 Euro unterstützt werden.

Bundesfinanzministerium verlängert diverse steuerliche Hilfemaßnahmen.

Das Bundesministerium für Finanzen hat nunmehr mit dem nachfolgend dargestellten Schreiben verschiedene steuerliche Hilfemaßnahmen verlängert bzw. diese erweitert. Mit dem Schreiben des Bundesministerium für Finanzen „Steuerliche Maßnahmen zur Berücksichtigung der Auswirkungen des Coronavirus“ vom 22. Dezember 2020 werden die Stundung im vereinfachten Verfahren sowie ein Absehen von Vollstreckungsmaßnahmen (Vollstreckungsaufschub) im vereinfachten Verfahren und die Anpassung von Vorauszahlungen im vereinfachten Verfahren neu geregelt.

Das Schreiben und weitere Informationen finden Sie hier.

Ansprechpartner bei allen steuerlichen Fragen ist Ihr Steuerberater und das jeweils zuständige Finanzamt.

Arbeitnehmer und auch Selbstständige können zur Sicherung Ihres Lebensunterhaltes Grundsicherung (Arbeitslosengeld II) bei der Agentur für Arbeit beantragen.

Hier finden Sie ein Informationsblatt zur Corona-Grundsicherung.

Corona: 15 Tipps zum Steuern sparen trotz Krise lesen Sie hier.

Durch die Pandemie kommt es vielfach zu Schwierigkeiten in der Vertragsabwicklung. Verträge können nicht oder nicht in der vereinbarten Zeit erfüllt werden. In einem Informationsblatt erfahren Sie, welche Rechte und Pflichten für die Vertragsparteien bestehen. Unsere Berater der Rechtsabteilung sind für Ihre Fragen gerne für Sie da und besprechen mit Ihnen den konkreten Sachverhalt.

Informationsblatt: Zivilrechtliche Folgen von Leistungsausfällen im Zuge des Coronavirus

Auch der Grenzverkehr erlebt durch die Covid-19 Pandemie massive Veränderungen. Über Handwerk International erhalten Sie alle notwendigen Informationen, was und wie Auslandsgeschäfte aktuell noch möglich sind.

Für Reiserückkehrer gelten die Regelungen der Einreiseverordnung Baden-Württemberg. Ausführliche Informationen finden Sie in den FAQs.



Handwerksbetriebe mit Grenzpendlern erhalten kostenlose Corona-Antigen-Schnelltest für medizinisch geschultes Personal auf Anmeldung kostenfrei zur Abholung. Die Handwerkskammer Ulm organisiert die Ausgabe der Schnelltests an die Handwerksbetriebe in der Region. Mitgliedsbetriebe mit Grenzpendlern können über die Website der Handwerkskammer Ulm Testkits kostenfrei bestellen und abholen. Die Tests werden so lange ausgegeben, wie es der Vorrat ermöglicht.

Hier kommen Sie zum Bestellformular.

Die Krisenberatung Corona wird bis 30. Juni 2021 verlängert: Kleine und mittlere Betriebe sowie Soloselbständige, die unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie durch massive Einbrüche bei den Umsätzen, wegfallende Aufträge oder nicht rechtzeitige Lieferung von Vorprodukten zu leiden haben erhalten Hilfestellung, ihre unternehmerische Lage zu bewerten, die nächsten Schritte zu planen und Möglichkeiten der Liquiditätssicherung auszuloten.

Die Krisenberatung Corona wird von den Beratungsdiensten RKW Baden-Württemberg, Beratungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Handwerk und Mittelstand (BWHM) und DEHOGA Beratung und Unternehmensberatung Handel (UBH) durchgeführt.

Pro Betrieb können bis zu vier kostenlose Beratungstage in Anspruch genommen werden. 

Weitere Informationen finden Sie hier.





Arbeitsrecht

Wie verhält es sich mit den Lohnzahlungen, wenn der Betrieb geschlossen ist. Kann ich einen Mitarbeiter aus Vorsicht nachhause schicken und wie gehe ich mit Arbeitnehmern um, die sich aufgrund der geschlossenen Schulen und Kindergärten um ihre Kinder kümmern müssen? Die häufigsten Fragen rund um die Vergütung von Arbeitnehmern während der Corona-Krise finden Sie hier: FAQ – Vergütung Corona

Grundsätzlich gilt: Wer nicht erkrankt ist, muss zur Arbeit erscheinen. Dennoch obliegt dem Arbeitgeber nach wie vor die Fürsorgepflicht für seine Arbeitnehmer: FAQ zu arbeitsrechtlichen Auswirkungen (Bundesministerium für Arbeit und Soziales)

Die Verbreitung des Coronavirus und die damit einhergehenden Eindämmungsmaßnahmen können zu Lieferengpässen oder erheblichen Arbeitsausfällen führen. Ein dabei entstehender Entgeltausfall kann mit einem vereinfachten Bezug von Kurzarbeitergeld ausgeglichen werden.
Die Erleichterungen und Sonderregelungen auf einen Blick:

  • Anspruch auf Kurzarbeitergeld besteht, wenn mindestens 10 Prozent der Beschäftigten einen Arbeitsentgeltausfall von mehr als 10 Prozent haben
  • Anfallende Sozialversicherungsbeiträge für ausgefallene Arbeitsstunden werden zu 100 Prozent erstattet.
  • Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer können ebenfalls in Kurzarbeit gehen und haben Anspruch auf Kurzarbeitergeld.
  • Auf den Aufbau negativer Arbeitszeitsalden (wenn dies tarifvertraglich geregelt ist) wird verzichtet, lediglich Überstunden müssen abgebaut werden.
    Zudem muss kein Erholungsurlaub aus dem laufenden Kalenderjahr eingebracht werden, es muss bestätigt werden, dass Resturlaubsansprüche aus dem Vorjahr vorrangig abgebaut wurden.
  • Die Bezugszeit für das Kurzarbeitergeld soll auf bis zu 24 Monate verlängert werden, maximal bis Ende 2021 – dafür sprach sich am Freitag auch die Länderkammer in Berlin aus. Die Verlängerung soll für alle Betriebe mit einem Beginn der Kurzarbeit bis Ende 2020 gelten.
  • Der Vordruck zur Anzeige von Kurzarbeit wurde auf eine Seite stark verkürzt.
  • Die Gründe des Arbeitsausfalls müssen nur noch in einfacher Form dargelegt werden.
  • Einzelvertragliche Vereinbarungen bzw. Änderungskündigungen zur Einführung der Kurzarbeit müssen nicht mehr mit der Anzeige eingebracht werden, sondern nur noch zur Prüfung vorgehalten werden.

Einen Entwurf für eine Vereinbarung finden Sie hier: Mustervereinbarung Kurzarbeitergeld.

Weitere Informationen hierzu und den Online Antrag finden Sie unter: Bundesagentur für Arbeit.

Agentur für Arbeit: U:DO unterstützt bei der Anzeige und dem Antrag von Kurzarbeitergeld



Muss Kurzarbeit erneut angezeigt werden?

Betriebe, die mindestens drei Monaten voll gearbeitet haben und in dieser Zeit kein Kurzarbeitergeld bezogen haben, müssen Kurzarbeit erneut anzeigen, um im Bedarfsfall wieder Kurzarbeitergeld beantragen zu können. Weitere Informationen finden Sie hier.

Überprüfung von Kurzarbeit

Weitere Informationen finden Sie hier.

Es ist nun möglich Minijobber häufiger als eigentlich vereinbart einzusetzen.

Die Agentur für Arbeit hat damit auf den aktuell tatsächlich bestehenden Bedarf reagiert.

Nähere Informationen erfahren Sie hier:

Verdienstausfallentschädigungen bzw. Erstattung an den Arbeitgeber nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) Stand: 28.03.2020

Wer kann eine Entschädigung vom Gesundheitsamt erhalten?

Nach Infektionsschutzgesetz gilt: Wer als Ausscheider, Ansteckungsverdächtiger, Krankheitsverdächtiger oder sonstiger Träger von Krankheitserregern im Sinne des § 2 Nr. 5, 6 und 7 Infektionsschutzgesetz einem Tätigkeitsverbot unterworfen oder als Ausscheider oder Ansteckungsverdächtiger abgesondert wurde und dadurch einen Verdienstausfall erleidet, kann nach § 56 Abs. 1 Infektionsschutzgesetz eine Entschädigung in Geld erhalten.

Kurz: wer durch eine Anordnung vom Gesundheitsamt verpflichtet wurde, sich in häusliche Quarantäne zu begeben, kann eine Entschädigung beim Gesundheitsamt beantragt werden. Eine reine Empfehlung, zu Hause zu blieben, z. B. bei Reiserückkehrern aus Risikogebieten, begründet keine Entschädigungsansprüche.

Sie erhalten die Anordnung in schriftlicher Form. Ohne Anordnung haben Sie keinen Anspruch auf Entschädigungsleistungen!

Grundsätzlich ist der Arbeitgeber verpflichtet, die Entschädigung zunächst für das Gesundheitsamt auszahlen. Anschließend kann sich der Arbeitgeber die ausgezahlten Beträge vom Gesundheitsamt erstatten lassen. Zahlt der Arbeitgeber nicht, hat der Arbeitnehmer selbst einen Anspruch gegenüber dem Gesundheitsamt.

Wichtig: Die Entschädigung erhalten Sie nur für den Fall der angeordneten Quarantäne! Freiwillige Quarantäne, Krankheit oder Abwesenheit des Arbeitnehmers aufgrund Kinderbetreuung fallen nicht unter das Infektionsschutzgesetz.

Wie hoch ist die Entschädigung?

Für die ersten sechs Wochen wird eine Entschädigung in Höhe des Verdienstausfalls, anschließend eine Entschädigung in Höhe des Krankengeldes gewährt.

Auch Selbständige können Entschädigungen nach Infektionsschutzgesetz erhalten (§ 56 Abs. 3 S. 4 Infektionsschutzgesetz: ein Zwölftel des Arbeitseinkommens (§ 15 des Vierten Buches Sozialgesetzbuch) aus der entschädigungspflichtigen Tätigkeit, evtl. Erstattung nach § 56 Abs. 4 S. 2 Infektionsschutzgesetz: Ersatz für weiterlaufende, nicht gedeckten Betriebsausgaben in angemessenem Umfang).

Wie wird die Entschädigung beantragt?

Entschädigungs- und Erstattungsanträge sind innerhalb einer Frist von drei Monaten nach Ende der häuslichen Quarantäne bei dem Gesundheitsamt einzureichen, in dessen Bereich der Betroffene seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.

Hier finden Sie den Antrag auf Verdienstausfallentschädigung





Was jede/r beachten sollte

Um sich vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen, gelten die üblichen hygienischen Maßnahmen wie bei anderen Krankheitserregern auch: gründliches Händewaschen, die Verwendung von Desinfektionsmitteln, beim Husten und Niesen Abstand von anderen Personen nehmen, sich dabei abwenden und Erkrankten lieber nicht die Hand schütteln.





Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat ein umfassendes Merkblatt zum Infektionsschutz verfasst – sowie ein Poster, das Sie in Ihrem Betrieb aufhängen können. Ein Aushang zum Schutz Ihres Betriebs steht ebenfalls für Sie zum Download bereit.

Hier finden Sie den Antrag auf Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz.

Anträge können ab sofort über ein ländergemeinsames Online-Portal eingereicht werden.

Wer aufgrund behördlicher angeordneter Quarantäne einen Verdienstausfall erleidet, erhält nach dem Infektionsschutzgesetz eine Entschädigung. Bei Arbeitnehmern hat zu nächst der Arbeitgeber die Entschädigung auszuzahlen. Die ausgezahlten Beträge werden dem Arbeitgeber dann auf Antrag erstattet.

Ein Merkblatt über die Anwendungsfragen des Infektionsschutzgesetzes finden Sie hier.

Hier finden Sie den Antrag auf Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz und ausführliche FAQs.

Welche Richtlinien für die Gestaltung von Baustellen gelten finden Sie hier im Punkt „Informationen zu Arbeitsrecht- und Arbeitsschutz“.

Für Fragen der betrieblichen „Corona-Organisation“ bieten die einzelnen Betriebsgenossenschaften grundsätzlich Hilfestellungen an.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat nun umfassende Ausführungen zum Arbeitsschutzstandard für mehr Sicherheit und Gesundheit beim Arbeiten in der Pandemie veröffentlicht.



Eine Broschüre zu den SARS-CoV-2 Arbeitsschutzstandard für das Baugewerbe finden Sie hier.

Sowie weitere Informationen zu den Regelungen, welche jetzt auf dem Bau gelten.



Covid19: Welche Schutzmasken sind sinnvoll? Weitere Informationen finden Sie hier.



Der Notfall-Ordner der Handwerkskammern gibt eine erste Hilfestellung zur Bearbeitung einzelner Aufgaben und Schwerpunkte zum Thema Notfallvorsorge. Es bietet eine Grundlage, um erste Fragen aufzufangen und kann helfen, solche schwierigen Situationen in den Griff zu bekommen.

Gerne unterstützen wir Sie dabei.

Stundung der Sozialversicherungsbeiträge für April 2021


Für die vom Shutdown betroffenen Unternehmen können die Sozialversicherungsbeiträge auch für den Monat April 2021 gestundet werden.

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Neuerungen bei den Corona-Wirtschaftshilfen


Härtefallfonds, Unternehmerlohn, Eigenkapitalzuschuss

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Impfberechtigung für das Handwerk


Nun sind auch Gewerke mit regelmäßig unmittelbaren Patientenkontakt umfasst.

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