Vertrauen ist zentral

Wir Handwerksbetriebe kämpfen uns seit zwei Jahren durch die Pandemie. Wir haben Ladenschließungen und Umsatzeinbrüche ausgehalten. Auch den Materialengpässen und Lieferverzögerungen stellen wir uns für unsere Kundinnen und Kunden entgegen. Wir leben in turbulenten Zeiten. Gleichzeitig beschäftigt uns die Energiewende, wie kaum ein anderes Thema. An der Seite der Politik setzen wir die Maßnahmen zum Erreichen der Klimaziele um. Der kürzlich angekündigte Stopp sämtlicher KfW-Gebäudeförderungen durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz hat uns deshalb erstaunt. Einige unserer Kundeinnen und Kunden haben zum Telefon gegriffen, Aufträge storniert oder aufgeschoben. Das hat auch unsere Planungssicherheit beeinflusst. Inzwischen hat sich die erste Aufregung gelegt: Altanträge, die bis zum 24. Januar eingegangen sind, sollen genehmigt werden. Und auch die Förderung des EH40-Standards soll fortgesetzt werden. Trotzdem wünschen wir uns von der Politik als unseren Partner mehr Voraussicht. Denn solche Entscheidungen gefährden nicht nur die Energiewende, sondern auch unser Vertrauen. Wenn wir Handwerkerinnen und Handwerker die Klimaziele umsetzen sollen, brauchen wir dafür berechenbare und verlässliche politische Entscheidungen. Nur so können wir mitanpacken und dabei helfen, unser Land zukunftsfähig zu gestalten.

Alexander Hamler Elektrotechnikmeister aus Mutlangen und Vorstandsmitglied der Handwerkskammer Ulm.

Dieser Kommentar ist erschienen in der DHZ-Ausgabe 4 2022.

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