Kein Stillstand

Wir haben in den kommenden Jahren viel vor. Auch bei uns im Handwerk. In unseren Betrieben zwischen Ostalb und Bodensee ist viel zu tun. Bei uns gibt es keinen Stillstand. Wir sprechen nicht nur über den Klimawandel, wir installieren moderne Heiz- und Lüftungssysteme in den Kellern und auf den Dächern. Wir planen nicht nur auf dem Papier eine bessere Infrastruktur, wir bringen sie auf die Straße. Wir schaffen auch neuen Wohnraum, bringen die E-Mobilität voran und backen leckere Brötchen. Wir krempeln die Ärmel hoch und packen mit an. Das wünsche ich mir auch von der Politik. Es ist jetzt höchste Zeit, zu machen. Und nicht nur zu reden. Wir brauchen Taten statt blumiger Worte. Unsere Handwerksbetriebe sind auf die passenden Rahmenbedingungen angewiesen. In Deutschland und in den Regionen. Doch besonders von der kommunalen Politik fühlen sich viele Betriebe ausgebremst. Vielerorts fehlen ausreichend Gewerbeflächen für unsere Betriebe. Auch Wohnraum gibt es nicht überall für die so dringend benötigten Fachkräfte. Wir brauchen die richtigen Leitplanken. Dazu gehören zum Beispiel unbürokratische Regelungen für Handwerks-Parkausweise in Parkverbots- oder Anwohnerzonen oder eine flächendeckende digitale Infrastruktur. Die Kommunalwahlen im Juni sind eine echte Chance, unsere Region mitzugestalten. Denn, wem es noch nicht klar ist: Gemeinden und Städte sind nur dann zukunftsfähig, wenn sie als Standort für Betriebe und ihre Beschäftigte attraktiv sind und bleiben.

Uwe Wöhrle, Elektroinstallateurmeister aus dem Alb-Donau-Kreis und Vorstandsmitglied der Handwerkskammer Ulm.

Dieser Kommentar ist erschienen in der DHZ-Ausgabe 9-2024.

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